Glaubenssätze Kerstin Gernig

Deine Glaubenssätze entscheiden, wer du wirst

5/52 Wochen Coaching Power Programm

Was sind Glaubenssätze? Glaubenssätze sind Sätze, die du denkst: über dich, über die anderen, über das Leben. Deine Glaubenssätze entscheiden, wer du bist, was du kannst, wer du wirst. Du hast immer recht mit dem, was du glaubst. Denn Glauben ist nicht Wissen. Glauben ist deine Überzeugung und die kann dir niemand nehmen. Vor dem Urteil kommt das Vorurteil. Vor dem Wissen kommt der Glaube. Und nach dem Wissen kommt der Glaube. Woran du glaubst, entscheidest du. Allerdings entwickelst du die Freiheit der Entscheidung erst mit dem Erwachsen- und Mündig-werden. Als Kind übernimmst du zunächst den Glauben deiner Eltern und deines Umfelds – zunächst unkritisch und unhinterfragt. Kinder fragen oft „warum“? Und diese Frage hat ihre Berechtigung. Doch nicht immer bekommen sie zufrieden stellende Antworten. Erst mit der Ausbildung des eigenständigen Denkens und der Kritikfähigkeit kannst du dich von den Glaubenssätzen, die dir deine Eltern mit auf den Weg gegeben haben, auseinandersetzen und dich davon distanzieren, wenn sie dir schaden.

Seitdem ich als Coach arbeite, haben sich mir Abgründe aufgetan, was in manchen Kindheiten angerichtet wird.

Was Glaubenssätze anrichten

Es gibt positive und negative Glaubenssätze. Deshalb gibt es auch eine positive und eine negative sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wer mit positiven Glaubenssätzen groß geworden ist, hat das große Los gezogen. Denn wem viel zugetraut wird, der traut sich auch selbst viel zu. Entsprechend steigen die Chancen zu erreichen, was du erreichen möchtest.

Es wurde einmal ein spannendes Experiment in einer Schulklasse gemacht. Den Lehrern wurde gesagt, wer zu den High Performern, also den Eliteschülern mit besonders hohem IQ gehört und wer zu den Low Performern, also zu den Loosern zählt. Was glaubst du, welche Schüler am Ende des Jahres die besseren Abschlüsse hatten? Was macht es mit einem Menschen, wenn er mehr Aufmerksamkeit und mehr Zuwendung bekommt? Wen ihm oder ihr mehr zugetraut wird? Wenn die Antworten und Ergebnisse wohlwollender betrachtet werden? Genau! Es bringt Menschen dazu, ihre Potentiale zu entfalten. Denn wir alle sind vom ersten bis zum letzten Atemzug Werdende. Wir entfalten uns permanent weiter, sofern wir uns auf einen Entwicklungspfad begeben. Unser geistiges und seelisches Potential ist unbegrenzt und wird primär von unseren Glaubenssätzen limitiert. Deshalb lohnt es sich, sich mit seinen Glaubenssätzen zu beschäftigen.

Deine Glaubenssätze entscheiden, wer du bist, was du kannst, wer du wirst

Wie du über dich denkst, entscheidet, wer du bist. Bremst du dich aus? Oder entfaltest du deine Potentiale und Fähigkeiten? Lebst du deine Stärken oder kämpfst du gegen deine Schwächen? Traust du dir viel zu oder eher wenig? Gibt es einen Menschen in deinem Leben, der vorbehaltlos an dich glaubt? Alles, was deinen Elan vital – deine zentrale Lebensenergie – bremst, sind Glaubenssätze. Deshalb frage dich, wer du sein willst und was dir zurzeit – allein an Gedanken – im Weg steht, um deine Ziele zu erreichen.

Warum du deine Glaubenssätze kennen solltest

Wenn du unter Selbstzweifeln, Ängsten und Sorgen leidest, lohnt es sich für dich, dich mit deinen Glaubenssätzen zu beschäftigen. Es gibt sieben Glaubenssatzbereiche, die ich im Coaching sofort erkenne, wenn einer meiner Klienten aus einem der Bereiche einen Glaubenssatz formuliert. Da Glaubenssätze verhindern, dass Menschen in den Flow kommen, biete ich ein Glaubenssatz Coaching an, um negative Glaubenssätze aufzulösen. Glaubenssätze zu erkennen, geht schnell. Glaubenssätze aufzulösen, dauert ein bisschen länger. Wenn du deine Glaubenssätze kennst, weißt du, welche positiven Glaubenssätze du bewahren und welche negativen Glaubenssätze du transformieren solltest. Positive Glaubenssätze über sich selbst sind zum Beispiel: „Ich schaffe das.“

Manche Menschen halten mich für mutig, weil ich mit Anfang 20 allein nach Paris aufgebrochen bin, um dort zu arbeiten; weil ich für eine Sommeruniversität nach Santander aufgebrochen bin, ohne dass ich beim Abflug wusste, wo ich am Abend übernachten würde. Ich war sicher, dass sich das vor Ort finden würde und so war es auch. Ich bin nach Japan für Vorträge geflogen, ohne ein Wort Japanisch zu können. Irgendwie habe ich mich vor Ort mit Englisch und Zeichensprache durchgeschlagen. Ich habe einen Pilotenschein als Paragliderin gemacht. Viele Menschen bekommen allein bei der Vorstellung Panik. Jeder Mensch hat andere Glaubenssätze und andere Grenzen. Doch diese Grenzen lassen sich verschieben, sofern du das willst.

Wie du negative Glaubenssätze transformierst

Um negative Glaubenssätze zu transformieren, arbeite ich mit einem Ansatz aus der Schematherapie: erkennen, benennen, trennen. Für das Trennen gibt es spezielle Ankerübungen, die teilweise über mehrere Monate praktiziert werden müssen, da Glaubenssätze aus der Kindheit oft jahrzehntelang gut trainiert wurden und tiefe mentale Spuren im Kopf hinterlassen haben.

Übung: Schreibe einmal alle Sätze auf, die dir deine Eltern in der Kindheit immer wieder gesagt haben und die dir heute noch durch den Kopf gehen oder dein Handeln prägen.

Wie mich meine Glaubenssätze geprägt haben


Ich wollte eigentlich Kunst studieren. Aber meine Eltern wollten, dass ich etwas Sicheres mache. Einer ihrer Sätze, die mein Leben nachhaltig geprägt haben, lautete: „Mach was Sicheres Kind!“ Sie schlugen mir vor, ich solle „Beamtenanwärterin“ werden. Als dieses Zauberwort mein Herz nicht zum Singen brachte und ich weiterhin Kunst studieren wollte, malten sie mir finstere Drohkulissen an die Wand: Ich solle nicht kommen, wenn ich als arbeitslose Künstlerin in der Gosse landen würde. Brotlose Kunst? Wenn schon Kunst, dann doch wenigstens auf Lehramt. Auf diesen Kompromiss ließ ich mich ein. Ich begann mit einem Lehramtsstudium und bewarb mich mit einer Mappe bei der Hochschule der Künste, wo ich abgelehnt wurde. Da ich zu stolz war, mich ein zweites Mal zu bewerben, habe ich ein langes Studium mit dem ersten und zweiten Staatsexamen abgeschlossen, um nach einem kurzen Intermezzo als Studienrätin, kurz vor der Verbeamtung den Schuldienst zugunsten einer Hochschullaufbahn zu verlassen. So prägend können Glaubenssätze sein. Ich war sieben Jahre lang auf dem Weg, etwas Sicheres zu machen, um dann dem Lockruf des Abenteuers zu folgen.

Meine Mutter hat mir zwei zentrale Glaubenssätze mit auf meinen Lebensweg gegeben: „Lerne ja!“ und „Mache dich nie von einem Mann finanziell abhängig.“ Mit diesen Sätzen bin ich mit 18 Jahren ins eigene Leben gestartet und sie haben mich entscheidend geprägt. Von meinem Vater habe ich die Sätze mit auf den Weg bekommen: „Du schaffst das.“ Und „Was in diesem Kopf alles drin ist!“, während er mir über den Kopf gestreichelt hat. Ich hatte Glück, es waren positive Sätze, die mir etwas zugetraut haben. Aber natürlich habe auch ich Glaubenssätze, an denen ich nach wie vor arbeite. Dazu gehört zum Beispiel mein Perfektionismus.

Wie du positive Glaubenssätze entwickelst

„Sei perfekt!“ ist ein Glaubenssatz, der einen ziemlich unter Druck setzen kann. In meinem Philosophiestudium habe ich mich mit Jean Jacques Rousseau beschäftigt. Rousseau hat den Begriff der „perfectibilité“ geprägt. Perfektibilität ist die permanente Weiterentwicklung. Perfektion ist dagegen etwas Abgeschlossenes. Menschen, die mit einem Perfektionismus-Trigger unterwegs sind, bekommen ihre PS häufig nicht auf die Straße, da sie sich nicht raustrauen und immer denken, sie müssten erst perfekt werden. Nein! „Machen ist besser als perfekt.“ 

Machen ist besser als perfekt! Fang an, erlaube dir Fehler zu machen und lerne daraus.

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Ich habe angefangen, Filme über ungewöhnliche UnternehmerInnen zu drehen. Natürlich bin ich keine Filmemacherin und natürlich sind die Filme nicht perfekt und natürlich gibt es da noch extrem viel für mich zu lernen. Aber die Filme sind mein Projekt, um mit meinem eigenen Perfektionismus-Trigger umzugehen. Ich habe extrem viel Spaß daran und lerne beim Tun. Und ich kann nur sagen, dass es wundervoll ist, ein reines Freudeprojekt zu haben, bei dem ich nicht perfekt sein muss, sondern freudvoll ständig dazulernen darf. 

Was ist schöner, als wenn Menschen selbstbewusst und offen, neugierig und mutig, gelassen und optimistisch, kreativ und selbstbestimmt ihre Träume, Wünsche, Ziele, und Visionen umsetzen?! Dafür müssen manchmal zuvor erst Zweifel und Befürchtungen überwunden werden. Und das bedeutet Arbeit am Selbst, um den eigenen inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen. Doch das lohnt sich. Denn es sind meistens nicht die äußeren Umstände, die dich am Erreichen deiner Ziele hindern, sondern häufig deine Einstellungen und Glaubenssätze.

Wie du selbstbewusster wirst, liest du in meinem Blogpost zum Selbstbewusstsein.

5/52 Setze dich mit deinen Glaubenssätzen auseinander. Es lohnt sich!

Wer an meinem 52 Wochen Power Coaching Programm teilnimmt, setzt sich in der fünften Woche mit seinen Glaubenssätzen auseinander und löst negative Glaubenssätze auf, um für den Rest seines Lebens seine ganze Energie zur Verfügung zu haben und sich nicht selbst immer wieder auszubremsen. Im 1:1-Coaching analysieren wir deine persönlichen Entwicklungsfelder.

Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun, die dich bereichern, die dazu beitragen, dass du deine Potentiale entfalten kannst und die deine Seele wachsen lassen.

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Werde, was du kannst! Wer, wenn nicht du?! Wann, wenn nicht jetzt!

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