Ungewöhnliche Buchtipps für ungewöhnliche UnternehmerInnen

Entdecke den Unternehmergeist in dir und lass dich durch ausgewählte Buchtipps zu unkonventionellem Erfolg inspirieren, der im Blick hat, dass wir nur Gast auf Erden sind. Carpe diem! Genieße die Lektüre.

Stehst du mitten im Leben und träumst davon, deine eigene Erfolgsgeschichte zu schreiben? Mein Blog ist voller Inspirationen, um dich auf deinem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten mit Erfahrungen, Wissen und inzwischen auch etwas Weisheit. Hier findest du Buchrezensionen ungewöhnlicher Bücher zu Ideen und Menschen, die dich fesseln, motivieren und ermutigen, deine eigenen Träume zu verwirklichen.

  1. Erweitere deinen Horizont: Jedes Buch öffnet dir eine Tür zu neuen Welten. Es lässt dich in die Köpfe und Herzen erfüllter und erfolgreicher Menschen blicken und erweitert deinen Horizont.
  2. Lass dich motivieren: Lese und erlebe, wie andere ihre Hindernisse überwunden haben. Ihre Geschichten machen Mut, geben Energie und zeigen: Wenn sie es schaffen, dann kannst du das auch!
  3. Entfalte deine Kreativität: Ungewöhnliche Unternehmergeschichten sind voller kreativer Lösungen. Sie inspirieren dich, anders zu denken und deine eigene Kreativität in deinem Leben und Business zu entfalten.
  4. Eigne dir Wissen an: Jedes Buch ist ein Mentor. Du erwirbst Wissen über Erfolgsstrategien und alles aus der Feder von ExpertInnen, was du für deine nächsten Schritte brauchst.
  5. Bilde dich weiter: Gute Bücher sind großartige Lehrmeister. Sie können Halt und Richtung geben und spirituelle Lehrmeister sein.
  6. Investiere in dein persönliches Wachstum: Die Geschichten von UnternehmerInnen sind oft auch Lebensreisen der persönlichen Entwicklung. Sie spiegeln, wie man mit Herausforderungen umgeht und dabei als Mensch wächst.
  7. Lass dich inspirieren: Manchmal findet man zwischen den Zeilen eines Buches jenen Funken, der eine zündende Idee auslöst. Denn Innovationen entstehen an Schnittstellen. Lass dich inspirieren und finde deinen eigenen Weg.

Begib dich auf eine inspirierende Reise mit meinen Buchanregungen. Entdecke deine Leidenschaft, lerne aus den Erfahrungen anderer und mache dein Leben zu einem außergewöhnlichen Abenteuer oder auch einem kleinen Gesamtkunstwerk. Lasse dich von den Geschichten ungewöhnlicher UnternehmerInnen und Menschen beflügeln!

Geld regiert die Welt: Ein zentrales Buch zur monetären Ungleichheit und Ungerechtigkeit auf dieser Welt

Wir leben in einer komplett „durchfinanzialisierten“ Welt. Geld bestimmt fast alles: Was wir uns leisten können. Welche Optionen wir haben. Ob und wie viel Macht wir haben. Doch über kaum ein Thema wird weniger gesprochen als über Geld, da es nach wie vor ein weitgehend tabuisiertes Thema ist.

Entweder man hat Geld wie die Reichen, dann ist Geld kein Problem – oder höchstens das Problem, wie man es anlegt, bewahrt und vermehrt. Oder man hat kein Geld, dann ist Geld ein permanentes Problem. Denn wir brauchen es seitdem es als Tauschmittel erfunden wurde tagtäglich.

Marlene Engelhorn hat ein mutiges, kluges, rhetorisch brillantes Plädoyer für die berühmten Kinderfragen in Bezug auf Geld geschrieben: Woher kommt es? Wem dient es? Welche Macht und welche Einflussnahme ist damit verbunden? Wie ist es verteilt? Wie lässt es sich gerechter verteilen? Das sind Grundsatzfragen und keine kleinen!

Ich habe selten bei der Lektüre eines Buches so viele Ausrufezeichen an den Rand der Seiten gemacht wie bei diesem. Denn die Autorin spricht mir aus der Seele. Als Erbin eines Vermögens weiß sie um die enormen Chancen, die mit Geld verbunden sind. Doch anstatt sich saturiert in der Wohlfühlzone einzurichten, reflektiert sie klug, besonnen, rhetorisch brillant die Selbstlügen der Habenden, die ihr Vermögen nicht nur täglich – oft ohne eigene Arbeit – vermehren, sondern auch alles dafür tun, damit die Schere zwischen Arm und Reich erhalten bleibt.

Wer von Privilegien profitiert, will sie nicht aufgeben. In welchem immensen Ausmaß Geld die Welt regiert durch Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Medien, machen sich die meisten Menschen nicht klar. Denn wenn sie es täten, würden sie das System nicht weiter unterstützen, unter dem sie leiden. Doch man muss es sich eben auch erst einmal leisten können, mit Abstand über das Geldsystem auf diesem Planeten nachzudenken. Und genau das hat Marlene Engelhorn getan. Ihre Grundthese lautet zurecht: Finanzielle Ungleichheit ist systemisch und lässt sich nicht individuell ausgleichen.

Geld ist ein hochgradig emotionales Thema. Welche perfiden Strukturen hinter dem Ungleichgewicht der Geldchancen stecken, wird von den Privilegierten perfekt verschleiert: eine komplizierte Steuergesetzgebung, von der vor allem die Reichen profitieren. Rechtsprechung, die von den Besitzenden beeinflusst wird. Anwälte, die sich nur Wohlhabende leisten können. Ein immenser Einfluss durch Lobbygruppen mit Geld auf Politik und Medien.

Marlene Engelhorn schreibt zu recht so schlicht wie wahr: „Geld ist Macht, Macht ist ein Beziehungsmittel.“ Und „Machtmissbrauch bedeutet, eine Beziehung nicht auf Augenhöhe zu führen.“ Und genau dieser Machtmissbrauch wird seit Jahrtausenden praktiziert, weshalb die meisten Menschen den staatlich legitimierten Raub für normal halten.

Ich empfehle das Buch Geld allen, die das diffuse Gefühl haben, dass etwas faul auf diesem Planeten in Bezug auf Geld ist. Hier geht's zur Bestellung.

Vom Mythos des Normalen: Eines der wichtigsten und luzidesten Bücher auf dem Weg zur ganzheitlichen Heilung

Die Bedingungen des Menschseins hängen nicht nur mit der Genetik und Epigenetik zusammen, sondern auch mit Kräften, denen wir ausgeliefert sein können, ohne sie selbst beeinflussen oder kontrollieren zu können.

Gabor Matés grandioses Buch „Vom Mythos des Normalen“ ist die Quintessenz seines Lebenswerks als Psychotherapeut, der so viele Schicksale gesehen und begleitet hat wie nur wenige Menschen. Sein Buch ist zurecht ein Spiegel Bestseller und New York Times Bestseller. Maté beschreibt "Wie unsere Gesellschaft uns krank macht und traumatisiert“ und er zeigt zugleich „Neue Wege zur Heilung" auf, die unsere kranken Gesellschaften dringend brauchen.

Was ist normal? Ist normal, was die Norm ist, also was im Allgemeinen die Mehrheit ausmacht. Dann ist die Mehrheit in unseren westlichen Gesellschaften nicht gesund, sondern krank, teilweise sogar schwer krank bis traumatisiert: chronische Krankheiten, Depressionen und Zivilisationskrankheiten nehmen immer mehr zu und dafür gibt es Gründe. Diese Gründe sind systemisch bedingt und liegen nicht in der Natur des Menschen, sondern in den Strukturen unserer Gesellschaften. Gabor Maté verfolgt die These, dass wir von traumatisierten Politikern regiert werden, die nicht dazu beitragen, Strukturen zu schaffen, die zur Heilung beitragen, sondern im Gegenteil dazu, die Gesellschaften immer stärker zu traumatisieren.

Die Krankheit ist ein Zeichen des Körpers, dass etwas nicht „normal“ im Sinne von „gesund“ ist. Doch wir leben nicht in einem gesunden System, das zur Genesung beiträgt, sondern in Systemen, die uns krank machen. Wäre das anders, wäre der Gesundheitszustand besser.

Gabor Maté erweitert das klassische psychosomatische Konzept von Körper, Geist und Seele hin zum interpersonellen. Das macht sein Buch zu einem bahnbrechenden Paradigmenwechsel in der Betrachtung von Gesundheit und Krankheit.

Für mich war das Buch in vielerlei Hinsicht Augen öffnend. Ich hatte selbst eine schwere Depression und habe endlich das vielfältige, multifaktorielle Geschehen der Ursachen verstanden, die zu diesem tiefen Druck („deep pressure“) beigetragen haben. Jeder Mensch, der an einer schweren Krankheit leidet, findet in diesem Buch Anregungen zur Heilung. Ich bin dankbar für diese tiefen Einsichten einer jahrzehntelangen Analyse.

Wir tragen die Geschichte unserer Vorfahren in uns und müssen uns mit den gesellschaftlichen Strukturen um uns und in den Institutionen, durch die wir geprägt werden, arrangieren und auseinandersetzen. In dieser „Hinsicht sind Krankheit und Gesundheit Manifestationen des sozialen Makrokosmos.“ Denn kulturelle Normen wirken sich nicht nur auf unsere Biografie, sondern auch auf unsere Biologie aus. Wir wollen die „Normalitätskriterien“ unseres Umfelds erfüllen, um dazuzugehören und können genau damit in Konflikt mit unserer Authentizität geraten. Diese Spannung zwischen Anpassungsdruck an kranke Strukturen und gesunde Bedürfnisse nach Kreativität, Individualität und Wachstum der Seele kann krank machen. Leiden ist ein Anpassungsdruck.

Der wichtigste Indikator für das eigene Funktionieren ist die Beziehungsverbundenheit, gefolgt von der eigenen Beziehungsgeschichte. Was es bedeutet, zur Kriegsenkelgeneration zu gehören und Eltern gehabt zu haben, die im Krieg traumatisiert wurden und selbst vaterlos groß geworden sind, ohne dass das je aufgearbeitet wurde, das hat mich dieses Buch verstehen lassen. Die eigene Geschichte, verwoben mit der Geschichte der Eltern und der Trias von Biologie, Psyche und sozialen Strukturen ist der Schlüssel zur Erkenntnis.

Gabor Maté zeigt die Strukturen der Prägung unseres Fühlens und Denkens in der Kindheit auf und auch die Bedingungen der Möglichkeit von Heilung. Jede Krankheit ist eine Botschaft. Menschen können gesund werden. Aber dazu gehört oft eine Veränderung des Lebensstils, der Emotionen und des Geistes. Für diesen Transformationsprozess bietet Maté eine grandiose Grundlage für die Reflexion des Selbst und der herrschenden Umstände an. Hier geht's zur Bestellung.

Wie ein Generationenschicksal Leben prägt

Die Kraft der Kriegsenkel – Wie Kriegsenkel heute ihr biografisches Erbe erkennen und nutzen“ von Ingrid Meyer-Legrand war für mich eine Augen öffnende Lektüre. Die Autorin zeigt anhand bewegender Beispiele aus ihrer Coachingpraxis, wie stark das – als individuelles Schicksal wahrgenommene – Leben ein Kollektivschicksal ist, das mit den prägenden Generationenerfahrungen der Eltern und Großeltern eng zusammenhängt.

Sie stellt die wichtigsten gesellschaftlichen und psychologischen Themen dar, die nicht nur Spannungen zwischen den Generationen erklären, sondern auch die besonderen Herausforderungen und Chancen der Kriegsenkelgeneration.

Meine Eltern (1931 & 1934) haben als Kinder den Krieg, den Nationalsozialismus, den Verlust und die Absenz der Väter, die frühe Verantwortung für Geschwister und Mütter, die nicht abgeschlossene Schule, die Unfähigkeit der eigenen Eltern, über traumatische Erfahrungen zu sprechen erlebt, so dass ich selbst ohne Großväter aufgewachsen bin. Was solche Erfahrungen der Elterngeneration für viele Menschen bedeutet, wird in dem Buch differenziert dargestellt.

Die Schule in der Nachkriegszeit nicht abschließen zu können, war ein lebenslanges Trauma für meine Eltern und ich hatte das Glück, dass ihnen eine gute Bildung für uns Kinder wichtig war, so dass ich stellvertretend vieles von dem ausleben konnte, was meinen Eltern versagt war: Studium, Promotion, Auslandsaufenthalte, Geschäftsführerposition, Schritt in die Selbständigkeit als Business-Coach für Neuanfänge in der Lebensmitte …

Nach der Lektüre steht mir der historische Referenzrahmen für meine eigene Entwicklung glasklar vor Augen mit den besonderen Chancen und Herausforderungen, die für die geburtenstarken Jahrgänge der Kriegsenkel charakteristisch waren. Ingrid Meyer-Legrand zeigt, welche Schwierigkeiten für viele Menschen mit diesem Elternschicksal verknüpft war: Ersatzpartner für ein Elternteil zu sein, nicht ankommen zu können, keine Heimat zu finden, sich schuldig zu fühlen oder schuldig gesprochen zu werden für Verbrechen, die man selbst nicht begangen hat, keine Kinder zu haben…

Die Autorin arbeitet als Coach mit der von ihr entwickelten Methode des Story Board, die sie im Buch erläutert, um zu zeigen, wie früh vermittelte Glaubenssätze durch die Reflexion relevanter Lebensstationen aufgelöst werden können.

Es ist ein kluges, sensibles, spannend geschriebenes Buch, das ich allen Menschen empfehle, die ihre Eltern und das eigene Gewordensein als Kriegsenkel besser verstehen wollen. Zu verstehen, warum sich Menschen aufgrund ihrer Mentalitäten, Glaubenssätze, Erfahrungen, Traumata, Lebensbedingungen und historischen Umstände „wie“ verhalten, ist extrem hilfreich, um sie zu verstehen, Spannungen aufzulösen und sich mit dem eigenen Schicksal zu versöhnen. Ein wichtiges, ein lesenswertes Buch! Ein Punkt, der mir bei dem Schicksal der Kriegsenkel, die die geburtenstärksten Jahrgänge waren, gefehlt hat, ist das Credo, mit dem wir begrüßt wurden: „Du hast keine Chance, aber nutze sie.“

Unter Sternegesichtspunkten: Ein großer Dank an die Autorin für die Einblicke in die Schicksale, denen sie in ihrer Arbeit als Coach begegnet ist, die für meine eigene Arbeit als Business-Coach mit Menschen in der Lebensmitte wichtige Impulse geben. Hier geht's zur Bestellung.

Mut ist nicht das Fehlen der Angst, sondern der Sieg über sie

Was zeichnet einen Helden aus? Dass er nicht aufgibt. Denn man kann nur siegen, wenn man nicht aufgibt. Sieger zeichnet aus, dass sie einmal mehr aufstehen als hingefallen sind.

Nicola De Nittis bezeichnet sein eigenes Leben in seiner Autobiographie Brave Up. Die unglaubliche Geschichte von Nicola De Nittis zu recht als "eine gelebte Heldenreise". Was ihm das Schicksal zugemutet hat, ist unmenschlich und erfordert fast übermenschliche Kräfte.

Dieses Buch empfehle ich allen Menschen,

  • die mit ihrem Schicksal hadern,
  • die mit einer chronischen Krankheit leben müssen,
  • die glauben, dass es nicht mehr weitergeht,
  • die wissen wollen, worauf es ankommt, wenn es schwer wird,
  • die ambitioniert Ziele verfolgen.

Die Autobiographie von Nicola ist die Geschichte eines Kampfes gegen eine Krankheit, die Geschichte eines Lebens, das eigenen Träumen folgt und sie mit unbändigem Lebenswillen verfolgt, eine berührende Geschichte, weil sie Tabus offen anspricht und die Unmenschlichkeit einer Gesellschaft zeigt, die von Inklusion spricht und Exklusion praktiziert.

Wer wissen will, was mutige Schritt wirklich bedeuten, bekommt hier eine Gebrauchsanweisung, um seinen eigenen Lebensmut zu entfalten:

  • Raus aus der Opferrolle kommen
  • Rein in die Selbstverantwortung gehen
  • Optimismus statt Pessimismus praktizieren
  • Probleme als Herausforderungen annehmen
  • Auf die Lösung konzentrieren und nicht aufs Problem
  • Immer fragen: Was geht noch?
  • Hilfe suchen und annehmen
  • Netzwerke nutzen und aufbauen
  • Wieder aufstehen, wieder und wieder
  • Anderen helfen, um sich selbst zu helfen
  • Selbstwirksam werden
  • Mut wie einen Muskel trainieren
  • Annehmen, was man nicht ändern kann
  • Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen
  • Leben, fühlen, lieben

Schreibe nach der Lektüre deine eigene Heldenreise. Auch das Schreiben kann Kraft geben in schwierigen Zeiten. 

Nicola De Nittis Resilienztipps findest du auf meinem Blogpost.  Hier geht's zur Bestellung.

Funkstille. Zehn Lebensentwürfe im Einklang mit der Natur

Brice Portolano hat fünf Jahre an seinem atemberaubend schönen Buch gearbeitet: Funkstille. Zehn Lebensentwürfe im Einklang mit der Natur. Ein außergewöhnliches Buch, eine im wahrsten Sinne des Wortes beglückende Lektüre. Der Autor und Fotograf hat Menschen aufgesucht, die sich der Zivilisation entzogen haben, um ihre eigenen Vorstellungen eines erfüllten Lebens zu leben. Sie nehmen die Härten der Natur auf sich, um die unendliche Schönheit der Natur zu erleben, die Verbundenheit mit den Tieren, die Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten, die extremen Temperaturen, die Einsamkeit ...

Funkstille empfehle ich allen Aussteigern & Umsattlern, Zivilisationsmüden & Natursehnsüchtigen, Fotobegeisterten & Menschen, die sich für unkonventionelle Lebensläufe interessieren, nach Alternativen zu ihrem Leben suchen, auf der Suche nach Sinn und Bedeutung sind sowie allen begeisterten LeserInnen von "Walden" von Henry David Thoreau! Wer neben der Beschäftigung mit der KI den Bezug zu dem, was Leben eigentlich bedeutet, nicht verlieren will, sollte die "Zehn Lebensentwürfe im Einklang mit der Natur" sofort lesen und sich inspirieren lassen. Die Fotos sind atemberaubend schön und die Texte schlichtweg zum Verschlingen. Hier geht's zur Bestellung.  

Je mehr Menschen den zweiten Weg beschreiten, umso besser wird es ihnen gehen

Wer sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens (in der zweiten Lebenshälfte oder auch früher) beschäftigt, muss dieses Buch lesen. Ich habe noch nie ein Buch wie dieses gelesen, in dem ich zwei Drittel angestrichen habe und den Eindruck hatte, dass jede Zeile für mich geschrieben wurde. Es ist ein atemberaubendes Buch, da es um Zusammenhänge auf dieser Erde geht, die bestehen und die die meisten Menschen nur spüren, aber nicht benennen können. Marcus Schmieke gelingt es, anspruchsvolle naturwissenschaftliche Experimente und spirituelle Dimensionen (ähnlich wie in dem Dialog zwischen dem Astrophysiker und dem Buddhisten in dem ebenfalls faszinierenden Buch "Quantum und Lotus") klar und verständlich zu beschreiben und damit anschlussfähig zu machen für einen "Multilog" aller mit allen auf dieser Welt, der erstmals dank der Digitalisierung möglich geworden ist.

Das Buch hat zu mir gefunden oder auch ich zu dem Buch: Es geschehen Dinge in meinem Leben, die sich für mich magisch anfühlen, da ich seit einiger Zeit in Resonanz mit Menschen und Ideen komme und sich daraus faszinierende Resonanzräume entwickeln, in denen ich mich entfalten darf. Einen dieser magischen Momente teile ich mit dir lieber Leser, da ich überzeugt bin, dass du Ähnliches auch schon erlebt hast: Im Januar bin ich durch Kerala in Indien gefahren und habe auf der Rückbank des Wagens einen Podcast von Diana Schulle angehört, der mich berührt hat. Nachdem ich zwei Wochen aus Indien wieder zurück bin, bekomme ich eine E-Mail von dieser mir bis dahin unbekannten Frau, in der sie mich fragt, ob sie mich für ihren Podcast interviewen dürfte. Zufall? Schicksal? Resonanzräume? (Den Podcast gibt es inzwischen.) Nach der Lektüre von "Der zweite Weg" sage ich, was ich auch vorher schon häufig zu meinen Coachingklienten gesagt habe: es fallen uns genau die richtigen Dinge, Menschen und Ideen zu, wenn wir uns aus unserer inneren Mitte heraus, in Resonanz mit unseren Werten auf den Weg machen und offen sind für den Austausch und die richtigen Fragen stellen. Das 21. Jahrhundert wird ein gutes werden, wenn sich die Menschen mit ihren Herzen verbinden, einander wirklich zuhören und auf Augenhöhe begegnen. Nach der Lektüre habe ich einen neuen Begriff für diese "Zufälle": wir bewegen uns zwischen Himmel und Erde in einem Informationsfeld. Diesem Phänomen der magischen "Zufälle" wollte ich nachgehen und habe einen Coach-Kollegen gefragt, ob er sich mit morphologischen Feldern beschäftigt habe und mir ein Buch zum Einstieg empfehlen könne, also nicht gleich Rupert Sheldrake. So hat dieses wunderbare Buch zu mir gefunden.

Es ist eine beeindruckende Biografie eines "Maßstab gebenden Menschen" und eine klare Darstellung komplexer naturwissenschaftlicher Experimente zu den Wahrnehmungsebenen unseres Bewusstseins. Diesen Autor möchte ich kennen lernen und auch seine Heilmethode. Für das Buch Der zweite Weg von Marcus Schmiecke muss man keine Kaufempfehlung aussprechen. Dieses Buch findet seinen Weg zu genau den richtigen Lesern, davon bin ich überzeugt. Hier geht's zur Bestellung.

Ich bin dein Mensch

Film: Ich bin dein Mensch

Der Film „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader ist einfach brillant zum Thema der KI. Eine Wissenschaftlerin soll vier Wochen lang mit einem humanoiden Roboter zusammenleben, um ihn zu testen und ein Gutachten zu schreiben, ob die technische Vervollkommnung so perfekt ist, dass Roboter mit Menschen zusammenleben können. Brillante Dialoge und grandiose szenische Einfälle wechseln sich ab!

  • Ein ebenso kluger wie unterhaltsamer Film, der durch „prodesse et delectare“ im besten Sinne zum Nachdenken anregt.
  • Wollen wir mit einem Roboter diskutieren, weil er einfach klüger als jeder Mensch ist?
  • Wollen wir mit einem Roboter zusammenleben, weil er nie krank wird, keine Probleme bereitet, ohne zu murren aufräumt, sich alles merkt, alles weiß, hilfsbereit ist, kocht, sauber macht, alle Wünsche antizipiert?
  • Wollen wir Sex mit einem Roboter?

Welche Argumente sprechen für einen anderen Menschen, wenn der Roboter zärtlicher, klüger, einfühlsamer und einfallsreicher als jeder Mensch ist und so programmiert werden kann, dass er uns überrascht, wenn wir gern überrascht werden oder auch verlässlich konstant das Gleiche macht, um uns nicht in unserer Routine zu stören?

Wohin entwickeln wir uns als Menschheit, wenn das Zusammenleben mit Robotern erstrebenswerter ist als das Zusammenleben mit Menschen, die uns enttäuschen, verletzten, verlassen oder auch ausbeuten, langweilen, verstören .... Wenn da nur nicht das Problem mit den technischen Ausfällen wäre. Hier gehts zur Bestellung der dvd von Maria Schrader: Ich bin dein Mensch.

Max Tegmark Leben 3.0

Max Tegmark: „Leben 3.0. Mensch sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz“

Die Erfindung der Künstlichen Intelligenz und die Demokratisierung der Tools der Künstlichen Intelligenz verändert die Zukunft des Lebens auf diesem Planeten, für den es bisher noch keinen Plan(eten) B gibt. Wie wird sie genutzt werden und von wem mit welchen Absichten? Das ist die entscheidende Frage. Licht und Schatten gehören zusammen. Und so liegen auch bei der Anwendung der KI Chancen, Risiken und Gefahren nah beieinander.

  • Wer glaubt noch an die Weiterentwicklung des Homo Sapiens angesichts der aktuellen Situation auf diesem Planeten mit 8 Milliarden Menschen?
  • Wie wird die KI unsere Arbeitswelt, die Demokratie und die Gesellschaft beeinflussen?
  • Wie wird die Kriegsführung von morgen aussehen?
  • Welches Verständnis von Gerechtigkeit haben wir?
  • Werden wir souverän mit den Chancen der KI umgehen?
  • Oder entwickelt die KI ein Eigenleben, das sich nicht mehr kontrollieren lässt?

Max Tegmark beschreibt utopische und dystopische Szenarien. Er ist einer der Pioniere der Erforschung der Künstlichen Intelligenz. Sein kluges, Buch hat nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil. Ich empfehle die Lektüre jedem, der die Tools der KI nicht unreflektiert anwenden will, sondern Anregungen für die Reflexion über Sein und Sinn auf diesem Planeten in Zeiten von KI sucht.

Wir nutzen die KI schon lange, denn sie kalkuliert, navigiert und reguliert sämtliche Algorithmen der Datenverarbeitung in unserem Leben in den hochtechnisierten und digitalisierten Weltgegenden. Max Tegmark ist einer der Pioniere, der sich zu diesem Thema weltweit mit Experten auf Konferenzen über "Die Zukunft der KI" austauscht. Hier geht's zur Bestellung von Max Tegmark: Leben 3.0.

Dr. Kerstin Gernig hat 4,87 von 5 Sternen 744 Bewertungen auf ProvenExpert.com