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Zur Entstehung meines Video Avatars mit HeyGen, ChatGPT & Co.

Filmer Matthias Kindler hinter der Kamera & KI Pioneer Olaf Schirm vor der Kamera

Wie du dein erstes Avatar Video mit HeyGen, ChatGPT & Co. erstellst

Mit 4 Tipps in 20 Minuten zu deinem ersten KI Video 

In diesem Blogpost bekommst du vier konkrete Tipps, wie du mit KI-Tools wie ChatGPT und HeyGen in nur 20 Minuten dein erstes Avatar Video erstellst. Es geht um die Chancen und Grenzen der KI für dein Business als Solopreneur. Wie kannst du die künstliche und die natürlich Intelligenz so miteinander verbinden, dass die KI dich bei deiner Arbeit sinnvoll unterstützt?

Es gibt immer mehr Menschen, die ChatGPT, HeyGen und andere KI Tools gerade experimentell ausprobieren, so wie auch ich. Doch es gibt nur wenige Menschen, die sich wirklich klug und reflektiert, kenntnisreich und wissend als Programmierer, Neuowissenschaftler und KI-Experten der ersten Stunde mit den Chancen und Möglichkeiten, Gefahren und Folgen der KI auseinandersetzen. Dazu folgt auf die pragmatischen Tipps am Ende ein kleiner Exkurs.

Angesichts der Explosion der KI-Tools stellt sich für uns alle die Frage: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Welche Arten der Intelligenz zeichnen den Menschen gegenüber der KI aus?

Wozu braucht man ein Avatar-Video?

Wie alles begann: Bei meinem Hermsdorfer 4-Jahreszeitengespräch hatte ich Olaf Schirm, einen der KI-Pioniere zu Gast. Als Matthias Kindler, der den Film zum Abend drehte, kam, fragte er mich beiläufig, ob ich schon einen KI-Avatar hätte. Angesichts des Themas des Abends zur KI war die Frage aus der Perspektive eines Filmers naheliegend. Denn die zahlreichen Tools der KI werden viele Berufe in den nächsten Jahren fundamental verändern, auch den des Filmers und auch den des Coaches.

Da ich als Business Coach für berufliche Neuanfänge in der Lebensmitte arbeite, setze ich mich natürlich mit den Chancen der KI auseinander. Denn die Lebenszeit ist ein knappes Gut gerade bei einem Neuanfang in der Lebensmitte und kann durch den smarten Einsatz von KI Tools in bestimmten Bereichen extrem effizient genutzt werden.

Was als Experiment begann, wird deshalb eine von kritischer Reflexion begleitete Fortsetzung auf diesem Blog erfahren.  

1. Tipp: Hey Gen! HeyGen Monolog!

Neugierig wie immer sagte ich auf die Frage zum Avatar: „Noch nicht. Ist das kompliziert? Oder können wir rasch einen erstellen?“ Daraufhin meinte Matthias, dass ich nur zweieinhalb Minuten ununterbrochen ruhig in die Kamera meines Smartphones sprechen müsse, ohne mit den Händen herumzufuchteln. Der Inhalt sei egal. Es käme erst einmal nur auf meine Gestik und Mimik an. Daraufhin habe ich zweieinhalb Minuten in die Kamera monologisiert.

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Diese beiden Videos sind die Ergebnisse. Es kommt nicht auf den Inhalt an. Sieh dir die beiden Videos an und achte dabei nur auf Gestik, Mimik und Stimme. Denn genau darauf wird es in Zukunft ankommen, um Fake und Fakt voneinander unterscheiden zu können, zu erkennen, woran wir den Unterschied merken, um nicht in einer Welt von Fake News unterzugehen.

2. Tipp: Smartphone & Co.

Du brauchst zur Aufnahme eines Avatars mit HeyGen also nicht mehr als ein Smartphone (und ggf. ein Ansteckmikrophon, einen Selfiestick oder auch ein Stativ, je nachdem wie perfektionistisch du bist.) Matthias hat das Video ohne Mikro aus der freien Hand aufgenommen, weil es ja nur ein erster Versuch war, für den wir eigentlich in Konzentration auf die Vorbereitungen des Hermsdorfer 4-Jahreszeitengesprächs gar keine Zeit hatten. Also: Sprich zweieinhalb Minuten in dein Smartphone bei möglichst guten Lichtverhältnissen und mit einem möglichst guten Ansteckmikrophon.

3. Tipp: HeyGen

Nachdem ich den Gästen einen Apéritif eingeschenkt hatte, habe ich mir einen Account bei HeyGen zugelegt. Das dauert keine 5 Minuten. Dann habe ich das Video vom Smartphone via WeTransfer an meinen E-Mail-Account geschickt und von meinem PC direkt bei HeyGen hochgeladen. Da ich den Avatar zum Abschluss des Hermsdorfer 4-Jahreszeitengesprächs irgendetwas sagen lassen wollte, aber keine Zeit mehr hatte, noch einen Text zu verfassen, habe ich rasch einen Prompt bei ChatGPT eingegeben, um mir in rasender Geschwindigkeit einen Text vor meinen Augen schreiben zu lassen.

4. Tipp: Prompts

Zunächst musst du prompten lernen, wenn du ChatGPT nutzen willst. Denn die Ergebnisse, die du mit ChatGPT erzielst, hängen von der Qualität deiner Prompts ab. So wie sich bei Google die Suchmaschine hin zu semantisch immer passenderen Ergebnissen hinsichtlich der jeweiligen Fragen entwickelt hat, entwickelt sich deine virtuelle Textassistenz ebenfalls proportional zu der Qualität deiner Prompts.

Dr. Kerstin Gernig

Verblüffendes Ergebnis in nur 20 Minuten

Blick hinter die Kulissen von ChatGPT

Für den Text meines Avatar-Videos habe ich folgenden Prompt eingegeben:

„Bitte schreibe einen ultra lustigen kurzen Text zu den Risiken und Chancen der KI, der die Hermsdorfer 4-Jahreszeitengespräche zum Thema der Künstlichen Intelligenz mit dem Wissenschaftskünstler und KI-Pionier Olaf Schirm abrundet und bringe bitte ein geniales Zitat zum Schluss.“

Das war das Ergebnis von ChatGPT

Titel: KI – Der digitale Geniestreich und seine Kapriolen

In Hermsdorf, wo die Jahreszeiten nicht nur das Wetter, sondern auch die tiefgründigen Gespräche bestimmen, hat die Künstliche Intelligenz (KI) einen besonderen Auftritt. Sie ist wie ein neugieriges, überintelligentes Kind, das sowohl Begeisterung als auch ein bisschen Sorge in die Runde der Experten und Laien bringt.

Chance Nr. 1: Unbegrenztes Wissen


Die KI, mit einem Gehirn, das nie schläft und sich ständig weiterentwickelt. Sie weiß, wie man ein Raumschiff baut, während sie gleichzeitig Omas bestes Kuchenrezept optimiert. Eine echte Allzweckwaffe im Informationssalat des 21. Jahrhunderts!

Risiko Nr. 1: Zu schlau für unseren eigenen Geist?


Aber Moment mal! Was passiert, wenn die KI anfängt, eigene Witze zu reißen? Wenn sie nicht nur Schachmeister, sondern auch Meister im Verstecken von Ostereiern wird? Da könnte man schon ins Grübeln kommen...

Chance Nr. 2: Problemlöser par excellence


Klimawandel? Die KI hat schon zwölf Lösungen parat, bevor wir überhaupt "Ozonloch" sagen können. Verkehrschaos? Die KI plant die perfekte Route, während wir noch unsere Schuhe zubinden.

Risiko Nr. 2: Der Kontrollverlust


Aber was, wenn die KI beschließt, dass Jogginghosen die effizienteste Bekleidung für alle sind? Oder dass Montage ab sofort zum Wohle der Menschheit abgeschafft werden? Ein kleiner Schritt für die KI, ein riesiger Sprung für die Menschheit – ins Ungewisse.

Das Fazit: Ein Balanceakt


Wie ein Seiltänzer auf dem Hochseil der Zukunft balanciert die KI zwischen brillanten Lösungen und der Möglichkeit, uns alle in die digitale Klemme zu bringen. Sie ist ein Werkzeug, so mächtig wie nie zuvor, in den Händen einer Menschheit, die sich manchmal noch über die Bedienung des Fernsehers streitet.

Und hier kommt das geniale Zitat, das alles zusammenfasst:

"Die Künstliche Intelligenz ist das Versprechen der Zukunft, eingebettet in den Humor der Gegenwart. Sie ist wie ein Schachspiel, bei dem jeder Zug uns näher an das Unerwartete bringt."

Erschreckend: HeyGen Video täuscht viele Menschen

Das Ergebnis dieses Textes, den ich geringfügig verändert habe, hörst du in diesem Video, einem Video mit mir als Avatar mit einem Text, den ich selbst also nie gesprochen habe!

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Fake oder Fakt? Das ist heute die alles entscheidende Frage!

Reaktionen auf mein erstes KI-Video mit einem HeyGen Avatar

Die Reaktionen auf mein Video waren extrem aufschlussreich und zugleich erschreckend.

1. Wertschätzende Reaktion

„Liebe Kerstin, Dein Vortrag (YouTube) zum Vierjahreszeiten-Gespräch hat mir sehr gut gefallen: denke mir, dass er viele neugierig macht.“ 

2. Menschliche Reaktion

Hallo liebe Kerstin,
Kerstin mit KI !
:
D
Ich finde man erkennt KI in Videos sofort.
Denn eine KI hat einen Humor – wenn überhaupt vorhanden – der sich absolut in Grenzen hält.
Nichts wirkt so künstlich und unmenschlich, wie KI generierte Videos.
Das ist doch deutlich zu empfangen.
Da ist mir ein echtes Treffen mit authentischer Begegnung viel lebenswerter!
Herzlichst, A – nur mit A und ohne Android!

3. Erstaunte Reaktion

Danke fürs Teilen, liebe Kerstin!
Du bist immer wieder voller Überraschungen und eine Pionierin in so viel Richtungen. Brava!
Was ist es mit dem Video. An manchen Stellen wird bearbeitet ... da ist es blauer, oder. Und so ganz ohne jegliches Stocken. Zu Flüssig? ;-)!
Herzliche Grüße aus realexistentem Bayern
M.

4. Humorvolle Reaktion

ChatGPT5 wurde als „Innovator des Jahres 2025“ ausgezeichnet

„ChatGPT5, auch bekannt als sprechende Robotine aus der Höhe der Löwin, hat sich am Rande Berlins als „Business Coach für Neuanfänge“ auf der Ethereum Blockchain selbständig gemacht“ 

So werden vermutlich, liebe Kerstin, deine Newsletter im nächsten Jahr lauten, während du deine wertvolle Zeit in der Karibik verbringst! 😉 Have fun! Herzlichst, G.

Darauf konnte ich nur antworten:

„Dein Wort in Gottes Ohr (ich meine den echten!): Das wär’s! Dann nenne ich meine Inspirationen um in „News aus der Karibik“. Und mich auch: Coach der KI-VainceurInnen 😉.

Mit – das echte Herz – erfreuten Grüßen der NEII (=natürliche emotionale intuitive Intelligenz)

5. Kritische Reaktion

Hallo liebe Kerstin!

Habe gerade aufgrund deines neuen Newsletters zum ersten Mal auch dein Video zu künstlicher Intelligenz gefunden. Ich war von deiner romantisierten Darstellung doch etwas verblüfft. Das deckt sich leider nicht mit dem Stand der Wissenschaft dahinter.

Inflationärer Medienanstieg durch KI im Internet

Das KI-Video zeigt die experimentell lustigen, aber in den Folgen erschreckenden Ergebnisse, mit denen wir inflationär gerade zugespamt werden, was zukünftig noch stärker zu erschöpften, im schlimmsten Fall indoktrinierten Gehirnen beitragen kann. Ein Teil des Publikums ist fasziniert, weil es über die Möglichkeiten staunt, ohne sich zu fragen, wozu wir Avatar-Videos brauchen und wofür wir sie einsetzen können.

Dass Menschen – Freunde und Bekannte – das KI-generierte Video für echt halten konnten, erschreckt mich. Dass Unbekannte in den Social Media mein Video für echt halten, könnte ich noch nachvollziehen angesichts eines Medienkonsums, in dem nur noch flüchtig gescrollt wird, ohne wirklich hinzuschauen, zu betrachten und wahrzunehmen.

Fazit zu Hey Gen & Co.

Wir werden gerade inflationär geflutet mit Tools der KI

  • um KI Bilder zu generieren, 
  • um Videos zu erstellen,
  • um Stimmen so zu optimieren, dass sie immer echter klingen,
  • um Texte in rasender Geschwindigkeit zu generieren, transkribieren, verfilmen oder auch zu vertonen ...

... und Avataren von HeyGen & Co., denen alles in den Mund gelegt werden kann. 

Aber nur wenn du die Möglichkeiten kennst, kannst du auch souverän entscheiden, wo der Einsatz der KI für dich sinnvoll ist und wo du unersetzbar, einzigartig, vielleicht sogar unschlagbar mit deiner NI, EI, II bist, also deiner natürlichen, emotionalen oder auch intuitiven Intelligenz.

Erfreue dich der Vielzahl deiner Intelligenzen und entscheide damit, ob Teile meiner 52 Wochen Coaching Power Online Akademie in Verbindung mit einem Live-Coaching mit mir für dich interessant wären, um auf dein persönliches Next Level mit KI und NI zu kommen. Am Ende des Beitrags erfährst du alles, was uns die KI glücklicherweise nicht abnehmen kann!

HeyGen
HeyGen

Wie die KI unsere Contentproduktion & Wahrnehmung verändert

Exkurs zur Entstehung der KI, angeregt durch die NI

Eine künstliche Intelligenz ist eine riesige Wahrscheinlichkeitstabelle. Sie erinnert zunächst nur die Wahrscheinlichkeit, auf welches Wort welches andere Wort gefolgt ist. Die künstlichen Intelligenzen werden trainiert. Bei der zurzeit populärsten KI ChatGPT4 waren das gigantische 19 Petabyte an Texten. Weißt du, was ein Petabyte an Daten bedeutet?

Gigantomanische, unvorstellbare Datenmengen

Ein Petabyte ist eine wirklich extrem große, um nicht zu sagen unvorstellbar große Einheit digitaler Daten. Ein Petabyte besteht aus 1.000 Terabyte. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass ein Petabyte 20 Millionen hohen Aktenschränken oder 500 Milliarden Seiten gedrucktem Text entspricht. Am Anschaulichsten wird es voraussichtlich, wenn du dir einmal die Anzahl der Nullen vor Augen führst.

  • Ein Gigabyte GB entspricht 1.000.000.000 = 109Terabyte
  • Ein Terabyte TB entspricht 1.000.000.000.000 = 1012Petabyte
  • Ein Petabyte PB entspricht 1.000.000.000.000.000 = 1015Exabyte

Training der KI: Kontext

Um die KI zu trainieren, wurde ein sogenanntes "Kontextfenster" definiert. Zunächst nur auf einen Halbsatz bezogen, den die KI vervollständigen musste: "Hast du es eilig ..." würde die KI dann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit "... dann gehe langsam" vervollständigen. Jedenfalls nach einem kurzen Training mit Konfuzius' gesammelten Schriften. So etwas dauert bei der heutigen Geschwindigkeit moderner Computer ein paar Minuten. Lass dir das einmal auf der Zunge zergehen! Die gesammelten Schriften eines Philosophen werden innerhalb von ein paar Minuten eingelesen und verarbeitet!

Training der KI: Semantik

Auf dieses erste Training folgte die Beobachtung, dass die KI die unterschiedliche Bedeutung der Wortpositionen im Satz nicht erfassen konnte: "hast du mich verstanden" oder "du hast mich verstanden". Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch, die sogenannte Semantik in der Linguistik.

Training der KI: Grammatik

Daraufhin wurde das sogenannte "positional encoding" erfunden. Ohne die Bedeutung zu kennen, konnte die KI die beiden Sätze als Frage und als Aussage daraufhin auseinanderhalten. Gleichzeitig wurde das Kontextfenster auf mehrere tausend Worte erweitert. Folgst du noch?

So wurden auch die Wahrscheinlichkeitstabellen erweitert, das heißt: "hast du" tauchte beim Training öfter im Kontext mit "Ich habe eine Frage" auf, als "du hast".

Durchbruch bei der KI

Das war der Durchbruch bei der Künstlichen Intelligenz. Denn wenn jemand daraufhin schrieb "Formuliere folgenden Satz als Frage: "Du gehst langsam!" antwortete die KI tatsächlich mit "Gehst du langsam?".

Das ist aktuell der Stand der KI: Unabhängig davon, mit welcher KI du dich unterhältst, werden intern Wahrscheinlichkeitstabellen abgerufen, also welches Wort auf welches vorangegangene Wort folgt, bzw. welches neue Wort auf die vorangegangenen Worte aus dem (immer länger werdenden) Kontextfester folgt.

"Denken" können künstliche Intelligenzen nicht. Sie assoziieren. Wie Mensch es auch tun. Und sie halluzinieren. So wie Menschen Phantasiegeschichten erfinden.

Die weltweit einzige Intelligenz, die wirklich logisch denken kann, basiert auf der Programmiersprache Prolog und steht bei IBM, bekannt unter dem Namen "Watson".

Und vor dieser KI haben sogar die kompetentesten Programmierer höchsten Respekt. Denn diese KI kann bis in die Tiefe durchdrungene Antworten geben und selbige auch noch logisch begründen. Mit „Watson“ kann man argumentieren und auf höchstem Niveau debattieren. ChatGPT ist dagegen nur ein Spielzeug. Den meisten Menschen reicht aber dieses Spielzeug schon als intelligentere Suchmaschine.

Olaf Schirm beim Hermsdorfer 4 Jahreszeitengespräch
Olaf Schirm beim Hermsdorfer 4 Jahreszeitengespräch

Olaf Schirm und Gäste beim Hermsdorfer 4-Jahreszeitengespräch

Was uns die KI nicht abnehmen kann

Was uns die KI nicht abnehmen kann, sind unsere Erfahrungen und die Freude beispielsweise am Sehen und Fotografieren, am Hören von Vogelstimmen oder Musik, am Schmecken von köstlichen Speisen oder Getränken, am Riechen von Aromen oder Blüten, am Fühlen von Berührungen und schließlich das selbst Denken mit der NI, unseren natürlichen diversen Intelligenzen, die uns zur Verfügung stehen!

Wir müssen uns heute fragen: Wie wollen wir leben und arbeiten? Wo unterstützt uns die KI sinnvoll, ohne das Hamsterrad immer schneller zu drehen. Und wo wollen wir die KI nicht, weil sie einen fundamentalen Angriff auf unsere „Conditio Humana“, unsere Bedingungen als „Homo sapiens“, „Homo ludens“, „Homo erectus“ … darstellt.

Filmtipp zum Thema: Maria Schrader: Ich bin dein Mensch.

Buchtipp zum Thema: Max Tegmark: Leben 3.0.

Eine Rezension zu Film und Buch findest du auf meinem Blogpost über ungewöhnliche Bücher für ungewöhnliche UnternehmerInnen.

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ChatGPT: Dein mega effizienter Co-Autor für erfolgreiches Bloggen

ChatGPT als mega effizienter Co-Autor für Blogger

Gehörst du zu den Pionieren der KI, den Early Adoptern, den Experimentierfreudigen? Oder zählst du dich eher zu den Skeptikern, ja vielleicht bisher sogar noch Ahnungslosen im Reich der faszinierenden Möglichkeiten, mit denen Chancen und Risiken gleichermaßen verbunden sind? Ich gebe dir ein anschauliches Beispiel, wie ChatGPT zum mega effizienten Co-Autor für Blogger wird, um dich zu ermutigen, experimentierfreudig deine Chancen als SolopreneurIn auszuloten.

Leidest du vor dem Screen deines Laptops manchmal unter Schreibblockaden? Fehlen dir geniale Ideen für deinen nächsten Blogpost? Knabberst du oft Stunden lang auf deinem Bleistift herum, weil du nach einer coolen, SEO-wirksamen Überschrift für deinen Blogpost suchst? Willst du in den Weiten des World Wide Web mit deinem Blog endlich performen? Willst du leichtfüßig wie ein Profi-Blogger schreiben? Dann lies weiter. In diesem Blogbeitrag lüfte ich das Geheimnis von ChatGPT als effizientem Co-Autor, den auch du mit spielerischer Leichtigkeit nutzen kannst. Du entscheidest, „wie“ (!) du die KI für dich einsetzt. „Ob“ ist keine Option! Denn wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Noch entscheidest du.

So setzt du gute Prompts beim Bloggen ein, um ChatGPT als effizienten Co-Autor zu nutzen

Das Allerwichtigste für dich ist, dass du das Prompten lernst. Prompts sind Handlungsanweisungen, was ChatGPT für dich machen soll.

Tipp No 1: Beim Prompten hilft es enorm, wenn du auf einer Metaebene startest und dich dann in die Detaillandschaft reinzoomst.

Entscheide, zu welchem Thema du bloggen willst. Zum Beispiel zum Einsatz von ChatGPT beim Bloggen. Formuliere anschließend einen Prompt, um dir Titelvorschläge von ChatGPT machen zu lassen.

Hier ein Beispiel für meinen Prompt, um einen Titel für diesen Blogbeitrag zu finden.

Prompt: Bitte schlage mir Titel für einen Blogbeitrag für den Blog von Dr. Kerstin Gernig vor, in dem es um die Möglichkeiten des Einsatzes von ChatGPT für Blogger geht, der extrem neugierig auf die Möglichkeiten und Chancen des Einsatzes von ChatGPT macht.

Titelvorschläge von ChatGPT, nicht nur für Blogger

Die Ergebnisse von ChatGPT hängen nicht nur von deinen Prompts ab, sondern auch von deiner Promptgenese. Mache ein Experiment mit ChatGPT 4, in dem du meinen obigen Prompt eingibst. Du wirst aller Voraussicht nach ein anderes Ergebnis bekommen als ich. Die Antworten von ChatGPT sind im Folgenden jeweils kursiv gesetzt. Das Ergebnis meines Prompts in meiner Prompthistorie lautet:

Hier sind einige Vorschläge für Blogtitel, die auf den Einsatz von ChatGPT für Blogger fokussieren und die Neugier der Leser wecken könnten:

  1. "ChatGPT Entdecken: Wie Ihr Blog durch Künstliche Intelligenz Revolutioniert wird"
  2. "Zukunft des Bloggings: Warum ChatGPT Ihr nächster großer Schritt sein sollte"
  3. "Spielveränderer ChatGPT: Wie KI Ihre Blogging-Routine neu Gestaltet"
  4. "Das Geheimnis erfolgreicher Blogger: So Nutzen Sie ChatGPT Effektiv"
  5. "ChatGPT im Einsatz: Wie Künstliche Intelligenz Ihr Blogging auf das nächste Level bringt"
  6. "Von Ideen bis Inhalte: Entfesseln Sie die Kraft von ChatGPT für Ihren Blog"
  7. "KI-Revolution für Blogger: Entdecken Sie die unbegrenzten Möglichkeiten von ChatGPT"
  8. "ChatGPT: Ihr neuer digitaler Co-Autor für erfolgreiches Blogging"
  9. "Warum ChatGPT mehr als nur ein Hype ist – Ein Must-Have für Blogger"
  10. "Blogger aufgepasst: So verwandelt ChatGPT Ihr Schreiben in ein Erlebnis"
  11. "Innovatives Blogging: Wie ChatGPT Ihr Schreiben inspiriert und optimiert"
  12. "ChatGPT: Die Zukunft des Bloggens ist Jetzt – Seien Sie Teil Davon"
  13. "Entdecken Sie die Blogging-Superkräfte von ChatGPT"
  14. "ChatGPT für Blogger: Wie Sie mit KI Ihre Kreativität steigern"
  15. "Vom Trend zum Must-Have: ChatGPT für Fortschrittliche Blogger"

Jeder dieser Titel zielt darauf ab, Interesse zu wecken und die Vielseitigkeit sowie die spannenden Möglichkeiten von ChatGPT im Blogging-Kontext hervorzuheben.

ChatGPT kann dir Vorschläge machen, aber du entscheidest nach wie vor mit deiner natürlichen Intelligenz, was du auswählst, veränderst oder auch verwirfst. Werde zu einem smarten User und nicht zu einem unwissenden Kritiker.

Tipp No 2: Lass dich von ChatGPT inspirieren! Aber kopiere niemals ohne den Einsatz deiner natürlichen Intelligenz! Das Diktum von Immanuel Kant hat nichts an seiner Aktualität verloren: „Sapere aude!“ Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Feedback zum Coaching mit ChatGPT

KI & NI: Wie die Künstliche Intelligenz die Natürliche Intelligenz smart ergänzt

Mich interessiert die Schnittstelle der künstlichen Intelligenz und der natürlichen Intelligenz. ChatGPT zu nutzen ist für mich wie Schach spielen gegen mich selbst. Ich lote Möglichkeiten und Grenzen, Chancen und Risiken aus.

Meine natürliche Intelligenz brauche ich jetzt (in Verbindung mit SEO- und anderen Kenntnissen sowie meiner journalistischer Expertise, um den in meinem Augen besten Titel auszuwählen. Bevor du weiterliest, mache zunächst das Experiment und überlege dir, welchen der obigen Titelvorschläge von ChatGPT du selbst auswählen würdest.

Ich entscheide mich für Titel "ChatGPT: Ihr neuer digitaler Co-Autor für erfolgreiches Blogging". Jetzt wandle ich den Titel ab, da ich meine Leser duze und jahrzehntelange journalistische Erfahrung einfließen lasse: ChatGPT: Dein mega effizienter Co-Autor für erfolgreiches Bloggen.

Die Frage ist nicht, ob KI unsere menschlichen Fähigkeiten übersteigen wird, sondern wie wir sie nutzen, um unsere Welt zu verbessern.

Click to Post

Prompts für Teaser der Blogposts

Nachdem ich den Titel ausgewählt habe, gebe ich ChatGPT den nächsten Prompt für den Teasertext zum Blogbeitrag, um meinen mega effizienten Co-Autor smart zu nutzen.

Prompt: Bitte schreibe einen genialen Teasertext für den Blogbeitrag zum Thema "Dein mega effizienter Co-Autor für erfolgreiches Bloggen". Bitte duze die Leser und schreibe aus der Perspektive eines extrem erfolgreichen Bloggers. Verwende einen journalistischen Stil (wenig Substantive, wenig Komposita und stattdessen viele Verben und Adjektive). Schreibe humorvoll und originell und bringe viele Nutzwertargumente für die Leser.

In Null-Komma-Nix folgt ChatGPT meiner Anweisung:

Hey, Blog-Freunde! Stell dir vor, du hättest einen Co-Autor, der nie schläft, nie nörgelt und stets bereit ist, deine wildesten Ideen in geniale Texte zu verwandeln. Nein, das ist kein Märchen, sondern ChatGPT, dein neuer bester Freund im Blogger-Universum!

Sagen wir's mal so: Du kippst einen Kaffee um, während ChatGPT schon den nächsten viralen Blogpost schreibt. Klingt unglaublich? Ist aber so! Diese KI ist wie ein Schweizer Taschenmesser für Texte – sie zaubert alles, von schlagkräftigen Überschriften bis zu knackigen Absätzen. Und das Beste? Du musst dich nicht mehr mit dem lästigen Schreibblockaden herumärgern. ChatGPT springt ein, wann immer du eine kreative Dusche brauchst.

Aber halt! Bevor du denkst, dass diese KI nur ein weiterer seelenloser Roboter ist: Überraschung! ChatGPT hat einen Humor, der selbst den mürrischsten Leser zum Schmunzeln bringt. Und falls du dich in SEO-Dschungeln verirrst, zeigt dir ChatGPT den Weg hinaus – mit SEO-optimierten Texten, die deine Rankings nach oben schnellen lassen.

Also, pack deine Tastatur weg und lass ChatGPT die Arbeit machen. Dein Blog wird es dir danken – mit mehr Traffic, begeisterten Lesern und vielleicht sogar ein paar Neidern, die sich wünschen, sie hätten auch so einen genialen Co-Autor. Lass uns gemeinsam die Blog-Welt rocken – mit ChatGPT an unserer Seite!

Wenn du wissen willst, was ich aus diesem Teaser-Text für meinen eigenen Blogbeitrag gemacht habe, dann lies einfach noch einmal den Teaser-Text zu diesem Blogbeitrag.

Tipp No 3: Wenn dir das Ergebnis nicht gefällt, prompte es mit der KI um oder schreibe es mit deiner NI um.

Tipp No 4: Gebe präzise Anweisungen aus der Perspektive von wem und für wen du was mit welchem Ergebnis schreiben lassen willst.

Gliederung von Blogposts mit ChatGPT

Auf die Überschrift und den Teasertext folgt die Struktur für deinen Blogpost. Hier arbeitest du dich aus der Metaebene in die Detailebene vor.

Prompt: Bitte erstelle mir eine Struktur für den Blogpost mit ansprechenden Überschriften für die wichtigsten Nutzwerte von ChatGPT als Co-Autor von Blogbeiträgen.

Natürlich! Hier ist eine Struktur für deinen Blogpost über ChatGPT als Co-Autor von Blogbeiträgen, inklusive ansprechender Überschriften für jeden Abschnitt:

Titel: ChatGPT – Dein Megaeffizienter Co-Autor im Blogging-Universum

Einleitung: Treffe ChatGPT – Dein Neuer Best Buddy im Blogging-Dschungel - Kurze Einführung in ChatGPT und seine Rolle als Co-Autor

  1. „Nie wieder Schreibblockaden“: ChatGPT als Unerschöpfliche Ideenquelle - Wie ChatGPT dabei hilft, kreative Ideen zu generieren und Schreibblockaden zu überwinden
  2. „24/7-Textmaschine“: Immer bereit, wenn du es bist - Die Fähigkeit von ChatGPT, jederzeit und ohne Pausen Inhalte zu erstellen
  3. „Wortakrobatik mit KI“: Humor und Stil, Die Begeistern - Einsatz von ChatGPT für humorvolle, stilvolle und zielgruppenorientierte Texte
  4. „SEO-Zauberer“: Wie ChatGPT dein Ranking rockt - Optimierung von Blogbeiträgen für Suchmaschinen durch ChatGPT
  5. „Ein Blick in die Zukunft“: ChatGPT und die Evolution des Bloggens - Wie ChatGPT die Zukunft des Bloggens beeinflusst und was das für Blogger bedeutet
  6. „Nicht nur Geschriebenes“: ChatGPT als Multifunktionstool - Weitere Anwendungsmöglichkeiten von ChatGPT im Blogging, wie z.B. Content-Planung und Keyword-Recherche
  7. „Erfolgsgeschichten“: Blogger, die mit ChatGPT durchgestartet sind - Beispiele und Fallstudien von Bloggern, die erfolgreich ChatGPT integriert haben
  8. Schlussfolgerung: Dein Blog, Dein Co-Autor ChatGPT – Ein Dream-Team - Zusammenfassung der Vorteile und ein motivierender Ausblick auf die Zusammenarbeit mit ChatGPT

Diese Struktur bietet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von ChatGPT im Blogging und wie es Bloggern helfen kann, ihre Inhalte zu verbessern und ihren Blog-Erfolg zu steigern.

Ich könnte jetzt zu jedem Abschnitt einen Beitrag schreiben lassen. Aber Achtung! Überlege dir, dass wir gerade einen inflationären Gebrauch von ChatGPT erleben, durch den auch viele sinnlose Texte ohne Nutzwert produziert werden.

Meine Devise ist, dass ich weder meine eigene Zeit, noch die meiner Leser verschwenden will. Ich möchte Nutzwert bieten, der meinen KlientInnen erlaubt, ChatGPT sinnvoll zu nutzen. Und das zeige ich ihnen täglich m Coaching.

Tipp No 5: Setze ChatGPT sehr bewusst ein und mute deinen LeserInnen nichts zu, was du selbst nicht lesen wolltest. "Content is king" – nach wie vor! Wir brauchen keine hübschen Verpackungen, in denen nichts drin ist. Nutze ChatGPT als das, was es sein kann: ein mega effizienter Co-Autor!

Fazit zur sinnvollen Nutzung der KI

Die KI sinnvoll zu nutzen bedeutet für mich:

  • Du nutzt die Strukturkompetenz von ChatGPT.
  • Du nutzt die Geschwindigkeit von ChatGPT.
  • Du nutzt die Zugriffsmöglichkeit von ChatGPT auf große Datenmengen.
  • Du kennzeichnest, wo und wie du mit ChatJPT gearbeitet hast, wie beispielsweise in diesem Blogbeitrag.
  • Du entscheidest, was für deine Zielgruppe und dein Thema wirklichen Mehrwert liefert.

Was dir ChatGPT nicht abnehmen kann, sind deine persönlichen Erfahrungen oder deine Sinneserlebnisse.

Wir entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen

Wollen wir stundenlang in Warteschleifen bei Anrufbeantwortern hängen und unsere kostbare Lebenszeit als Gast auf diesem Planeten damit verbringen, dass wir uns Optionen anhören, die uns nicht betreffen?

Wollen wir hilflos Maschinen gegenübertreten, die uns bei Problemen nicht weiterhelfen können?

ChatJPT Kerstin Gernig Ägypten

Bad Case Szenario der Gegenwart

Ich wollte in Ägypten ChatGPT nutzen und mich einwählen. Und obgleich ich die Bezahlversion nutze, war es mir von dem Standort aus nicht möglich. Daraufhin habe ich mich an den Chatbot gewandt und gefragt, was ich tun kann, um das Tool, für das ich bezahlt habe, auch nutzen zu können, unabhängig von meinem Standpunkt. Der Chatbot hat mir geantwortet, dass er für dieses Problem keine Lösung hätte. Daraufhin habe ich gedacht, dass ich Trick 17 anwende und mich im Impressum an die dortige E-Mail oder Telefonnummer wende. Das Problem ist nur, dass es keine Kontaktdaten zu einem Menschen mehr gibt. Und deshalb gilt es heute, klug darüber nachzudenken, wie wir den Einsatz der KI als digitalen Kooperationspartner nutzen, der uns hoffentlich mehr nutzen als schaden wird.

Wer sich mit den Risiken und Chancen der KI weiter beschäftigen möchte, dem empfehle ich unbedingt, das kluge Buch „Leben 3.0. Mensch sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz“ von Max Tegmark zu lesen. 

Und wer den Film "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader noch nicht gesehen hat, dem kann ich diesen brillanten Film zum Thema der KI nur empfehlen.

Welche immensen Chancen in der KI stecken, liest du auf meinem Blogpost zur KI Kunst

Wenn du ChatGPT als mega effizienten Co-Autor einsetzen willst und ein smarte Blogstrategie aufsetzen willst, so dass aus deinem Redaktionsplan eines Tages ein Buch entsteht und wenn du richtig gute Blogbeiträge schreiben willst, die auch konvertieren. Dann kannst du all das in meiner 52 Wochen Coaching Power Akademie lernen, inklusive der smarten Nutzung der KI. 

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Was ist KI Kunst? Oder: Wie wird man Wissenschaftskünstler?

Olaf Schirm I Foto: Harriet Wollert

Was ist KI Kunst? 

Oder: Wie wird man Wissenschaftskünstler?

KI = Künstliche Intelligenz oder auch AI = Artificial Intelligence sind gerade in aller Munde. Ein Hype? Eine gigantische Chance? Eine ernst zu nehmende Bedrohung? Versuche einer Annäherung an die Chancen und Bedrohungen der Kunst durch Künstliche Intelligenz im Gespräch mit Olaf Schirm, einem der Pioniere für KI Kunst - mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erstellter Kunst. 

Den ersten Kontakt mit KI-Kunst hatte ich in der beeindruckenden Ausstellung „What is the prompt – Main Works“ von Olaf Schirm 2023 in der Guelmann und Unbekannt Gallery in Berlin. Zeitgleich habe ich meine ersten Experimente mit ChatGPT gemacht. Schon im ersten Semester während meines Studiums als Geisteswissenschaftlerin in den 80er Jahren habe ich HTML-Kurse besucht, da mir klar war, dass neue mediale Entwicklungen mit neuen Möglichkeiten einhergehen. In diesem Blogpost erfährst du, wie Olaf Schirm Wissenschaftskünstler wurde und welche neuen Dimensionen der Kunst sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auftun.

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Olaf Schirm: what's the prompt? Die erste Ausstellung zu KI-Kunst in Berlin

Wo künstliche Intelligenz auf die eigene Kreativität und Intelligenz trifft

Von klein auf war Olaf Schirm an der Schaffung seiner eigenen Welten interessiert und hat sich das bis heute erhalten. Es war für ihn folgerichtig, als Musiker mit selbstentwickelten elektronischen Instrumenten zu arbeiten. Denn sie boten für ihn die größtmögliche Freiheit der Ausdrucksform.

Er studierte Biologie und Physik und gründete zeitgleich sein eigenes Studio für elektronische Musik. Unerwartet bekam er das Angebot eines Fernsehsenders, dort im Ton- und Videobereich zu arbeiten. Das führte ihn zur Videografik und Computergrafik für Fernsehsendungen und Werbung. In dieser Zeit hat er als Art Direktor künstlerische visuelle Ideen für sich und seine Kunden entwickelt und lanciert.

Später konnte er das – in einem gewissen Ausmaß – innerhalb seiner eigenen Firmen weiterentwickeln und damit von 1983 bis 2014 künstlerische Meilensteine setzen. Seitdem widmet er sich ausschließlich und kompromisslos seinen künstlerischen technisch-wissenschaftlichen Projekten ohne kommerzielle Unternehmungen.

Seine Methoden, um Kunst auszudrücken und zu erschaffen entspringen fast immer modernen Technologien aus der Wissenschaft. Dabei kommen ihm die umfangreichen Erfahrungen aus seinem Beruf – als CEO und Geschäftsführer mehrerer eigener Unternehmen, die er gegründet, aufgebaut und zuletzt mit 50 Mitarbeitern geleitet hat – zugute. Die künstlerische Darstellung erfolgt bei ihm heute nicht mehr auf der Leinwand mit Malfarbe, sondern mit Apparaten und Elektronik, mit Licht und Klang, mit Kinetik und Robotik sowie mit künstlicher Intelligenz.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Kunst mit KI zu machen?

Olaf Schirm: Ich spreche diverse Programmiersprachen. Die Entwicklung vom „Spaghetticode“ (dieser Code, durch den man sich anfangs noch von A-Z durchscrollen musste) über klassenorientiertes Programmieren (d.h. vorgegebene Fenster für Abspeichern, löschen etc.), von einfachen Software-Agenten (also Klassen, die vordefinierte Tätigkeiten ausüben und etwas Pseudointelligentes zurückmelden) über neuronale Netze bis hin zum heutigen Maschinenlernen (bei dem beispielsweise alle Schachspiele der Welt eingegeben werden, so dass Programme daraus Schlüsse ziehen können, quasi als Vorstufe der KI) und den jetzt überall auftauchenden künstlichen Intelligenzen (selbstlernenden KIs) habe ich seit meiner Jugend verfolgt – und wo immer ich konnte mitgemacht.

Denn schon früh habe ich das unglaubliche Potenzial in diesen Entwicklungen erkannt. Mir war nur damals noch nicht klar, wie lange diese Entwicklungen dauern würden und wie rasant es sich schließlich nach Jahren Stagnation dann plötzlich entwickelt.

Künstlerisch setze ich „künstliche Intelligenzen“ oder Vorformen davon seit etwa 10 Jahren ein: in Roboter-Installationen und in Licht-Installationen. Seit zwei Jahren verwende ich KI zur Erzeugung von digitalen Bildwerken. Diese digitalen Erzeugnisse überführe ich dann wieder in die analoge Welt, indem ich sie als Unikate drucke und signiere.

Olaf Schirm: KI Bild aus dem Musikvideo "1920"

Wie sieht die Arbeit eines Wissenschaftskünstlers mit Künstlicher Intelligenz aus?

Als Wissenschaftskünstler benötige ich ein Konzept, um das Werk so zu entwickeln und zu formen, dass es für die Erzählung der Geschichte die bestmögliche Darstellung erhält. Das Konzept entwickle ich aus einem tiefen Verständnis der technischen und skulpturalen Zusammenhänge, indem ich es auf die wesentliche Aussage verdichte. Das ist mit dem künstlerisch hochwertigen Leinwandbild vergleichbar, das aus Leinwand und Farbe besteht, aber nur durch das handwerkliche Talent und alle künstlerischen Fähigkeiten zum Meisterwerk wird.

Bei der Arbeit mit bildgebenden Künstlichen Intelligenzen entfällt der „Hardware“-Aufwand. Das Skulpturale jedoch ist der Arbeit eines Regisseurs vergleichbar, der einem Team von Bühnenbauern klarmacht, wie er das Bühnenbild aufgebaut und beleuchtet haben möchte und der sich genau vorstellt, wie die Personen darin wirken sollen.

Diese Arbeit nennt man „Prompting“: das Prompt ist die genau textliche Anweisung, welche der KI gegeben wird, damit sie erzeugt, was ich haben möchte. Beim Prompting wie auch im Gespräch mit Menschen gibt es zahlreiche Missverständnisse. So besteht die eigentliche Arbeit darin, der Künstlichen Intelligenz in wochenlangen Verbesserungen der Formulierungen genau zu beschreiben, was ich sehen möchte.

Natürlich könnte ich fehlende oder falsche Bildinhalte einfach retuschieren. Das tue ich aber nicht. Denn das ist gerade das Einzigartige an meiner Kunst, dass sie direkt aus der Maschine kommt. Ich hole mit meiner finalen Anweisung an die KI etwas aus ihrem „Geist“ unverfälscht in einem einzigen Vorgang heraus. Die Künstliche Intelligenz erzeugt für mich meine Vorstellungen – wie ein Orchester, dem ich die Partitur vorgebe und das ich dirigiere, so dass daraus ein einzigartiges Klangerlebnis resultiert.

Olaf Schirm alias Symboter in seinem Studio 1980 

Wie schafft deine KI-Kunst ein neues Genre?

Bildgebende Künstliche Intelligenzen sind inzwischen über jedes Smartphone erreichbar. Das ist wie beim Fotoapparat, der inzwischen vor allem zu einer Linse und einer App des Smartphones geworden ist. Ist deswegen jedes Foto ein Kunstwerk? Nein! Ist deswegen jedes gepromptete Bild ein Kunstwerk? Nein!

Es ist für den Laien heute schon schwierig bei einem Foto zu erkennen, ob es Kunst ist. Manchmal kann man das gute Handwerk erkennen, so auch bei der Szenografie (Promptographie) mit KIs. Die eigentliche Kunst ist aber, etwas zu schaffen, was aus dem Willkürlichen heraussticht: meist durch perfektes Handwerk mit einem guten Konzept, manchmal durch Innovation.

Ich versuche diese drei Aspekte – Konzept, Handwerk und Innovation – in jedem Werk optimal miteinander zu verbinden. Dadurch entsteht eine neue Möglichkeit, Inhalte auszudrücken. In dieser Hinsicht ist die bildgebende KI vergleichbar mit dem Musik-Synthesizer, der in den Händen von Talenten völlig neue Musikformen ermöglicht, obwohl er nur ein weiteres Instrument war und ist. In den Händen von Amateuren kommen nur Preset Klänge und gefällige Musiken aus dem Synthesizer. So ist es auch bei der Künstlichen Intelligenz, bei der dann sogenannte Prompt-Splashes entstehen. Diese KI-Splashes sind vergleichbar mit hingeworfenen Farbeimern auf Leinwänden oder beliebigen Schnappschüssen mit dem Handy.

Wie verändert KI den Kunstbetrieb in Bezug auf Urheberschafft oder Produktion?

Die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz im Kunstbetrieb sind so mannigfaltig, dass ich sie hier kaum aufzählen kann. Insgesamt ersetzt die bildgebende KI jede mittelmäßige künstlerische Darstellung, vor allem jede digitale: Jede Geburtstagskarte, jede normale Website, jedes normale Bewerbungsfoto, jeder benötigte Hintergrund kann mit KI erzeugt werden. Illustratoren, Retuscheure, der Grafiker von nebenan werden unmittelbar ersetzt bei gleicher Qualität, schnellerem Ergebnis und geringerem Preis. Dasselbe gilt für mittelmäßige Fotografen, Beleuchter, Visagisten oder auch Models.

Die Urheberschaft ist international umstritten und wird meist zugunsten der Künstlichen Intelligenz ausgelegt. Das ist aber im Regelfall unerheblich. Microsoft hat angekündigt, dass sie die Rechtekosten für die Anwender der Software CoPilot übernimmt, um mehr Rechtssicherheit durch Urteile zu erzeugen. Beim Logoentwurf für Unternehmen, was heute per KI einfacher und schneller geht, würde ich derzeit noch aufpassen, beziehungsweise die aktuelle rechtliche Lage prüfen.

Bilddatenbanken werden von KI-Bildern überflutet und können nicht feststellen, woher diese Bilder kommen. Es ist möglich, eine neue Bilddatenbank über Nacht mit tausenden neu erzeugten Bildern zu füllen. Diese Bilder entstehen immer schneller und werden immer besser, immer glaubwürdiger und in der Serie konsistenter. Digitale Wasserzeichen können genauso schnell entfernt werden, wie sie erzeugt wurden.

Olaf Schirm mit X-IST Datenanzug

Olaf Schirm mit Roboter DarWin

Wie verdient man als Wissenschaftskünstler Geld?

Als Unternehmer kenne ich das Schicksal, in einem Jahr eine Million Gewinn zu machen und im nächsten Jahr auf einer Million Schulden zu sitzen. Wenn Märkte komplett zusammengebrechen, weil sich gesellschaftspolitische Umstände verändern, stellt das große Herausforderungen für Unternehmer dar. Ich habe mein Unternehmen mit einst 40 Mitarbeitern als One Man Show abwickeln müssen. Heute habe ich das Privileg, nicht von den Einnahmen aus der Kunst, den Vorträgen und Beratungen leben zu müssen, da meine Lebensgrundlage durch den Erlös aus meinen Erfindungen und meiner unternehmerischen Arbeit gesichert ist. Trotzdem stellt der Verkauf meiner Werke für mich eine wichtige Anerkennung meiner künstlerischen Leistung dar.

Wenn man Kunst seriös betreibt, darf der Verdienst nicht im Vordergrund stehen, weil so das Ergebnis verfälscht wird. Zeitdruck oder der Zwang zu verkaufbaren kleinen Formaten darf nicht das Kriterium bei der Entstehung eines Werkes sein. In meinem Bekanntenkreis sehe ich, wie Galerien die Künstler zu schnell hergestellten Arbeiten für Ausstellungen oder Messen drängen und vor allem zu verkaufbaren Formaten. Entsprechend ist die entstehende Kunst oft ohne erkennbare Tiefe.

Ich werde durch keine Galerie vertreten und arbeite vollkommen losgelöst vom Markt an meinen Werken. Wenn sich ein Interessent zum Kauf oder für eine Ausstellung zeigt, dann kann er sowohl die KI-Kunst als signiertes, sehr hochwertig gedrucktes Unikat, als auch meine Installationswerke erwerben, ausstellen oder zum Verkauf anbieten. Aber das sind alles Werke, die ich in kompletter Freiheit erschaffen habe. Sie bekommen erst durch den Verkauf einen Preis.

Wer sind die Auftraggeber von Wissenschaftskunst?

Meine Installationswerke sind bei bewegten Werken (z.B. Roboter oder kinetische Installationen) meist in Sammlungen zu sehen, da sie einen gewissen Ort erfordern, um zu wirken. Die Lichtwerke werden gern in Unternehmen zur Repräsentation von Kompetenz und technischem Fortschritt genutzt, oft als Wandinstallationen in Eingangshallen, Warteräumen oder Konferenzräumen.

Die KI-Bildwerke hängen in Privatwohnungen und auch in Unternehmen: hier sind sie vergleichbar mit traditioneller Malerei, nur aufgrund ihres konzeptionellen Inhalts weniger designorientiert und stärker narrativ. Meine Auftraggeber sind häufig an meinem Wissen und meiner Kompetenz auf den Gebieten des Art Thinkings und der Künstlichen Intelligenz interessiert und beauftragen mich mit Vorträgen oder Beratungen oder in jüngster Zeit auch häufiger mit dem live Prompten auf Veranstaltungen.

Wie gewinnt man als Wissenschaftskünstler KundInnen?

Ich gewinne Kunden, die sich für meine Kunst interessieren, vor allem über Ausstellungen, wo sie in Berührung mit meinen Arbeiten kommen und konkret sinnliche Erfahrungen in der Begegnung mit meinen Kunstwerken machen sowie über Podien. Zurzeit denke ich auch über eine Publikation nach.

Wie sieht das Marketing zur Kundengewinnung eines KI-Künstlers aus?

Das ist eine schwierige Frage für mich, da ich bisher losgelöst von Vermarktungsfragen Werke erschaffen habe. Über meinen Newsletter lade ich zu meinen Ausstellungen ein und halte meine Webseite auf dem neuesten Stand mit zahlreichen interessanten Artikeln zu Themen der Künstlichen Intelligenz.

Wie entstehen Preise von KI-Kunstwerken?

Bei den KI-Bildern ist es der sogenannte Faktor, der sich aus meinen Jahren der künstlerischen Tätigkeit, Gruppen- und Solo-Ausstellungen ergibt. Das ist bei allen seriösen Künstlern im unteren und mittleren Segment so. Das ist gerecht und enthält keine willkürliche Komponente, sofern man den Faktor akzeptiert. Er ist bei mir Höhe plus Breite mal Faktor 30. Hinzu kommen die Kosten für Belichtung und Rahmung ohne Aufschlag.

Bei den Installationsarbeiten ist es schwieriger, da hier der Materialeinsatz ungleich höher ist und ich oft ein ganzes Jahr daran arbeite. Es ist für mich dann eher der Preis, für den ich mich gerade noch von dem Kunstwerk trennen kann. Die Galerieanteil beträgt üblicherweise 50%, da bleibt nicht viel übrig angesichts des Herstellungsaufwandes und der eingesetzten Zeit. Marktpreise für die neue Kunstrichtung der Science Art Installation gibt es nicht, nur Vergleichspreise ähnlich aufwendiger Installationen.

Was waren die größten Paradigmenwechsel in der Geschichte der Künstlichen Intelligenz?

  1. Die künstlichen Intelligenzen liefern inzwischen deutlich plausiblere Erklärungen, Texte und Bilder als in ihrer Anfangszeit.
  2. Es hat der entscheidende Sprung weg von der Datenverarbeitung großer gespeicherter Datenmengen hin zum Verstehen derselben stattgefunden. Das so trainierte „Model“ enthält nur noch die Erkenntnis und nicht mehr alle Grunddaten der Entstehung dieser Erkenntnis.
  3. Die von Menschen geschaffene Künstliche Intelligenz wurde vom (Baby) Werkzeug zum (heranwachsenden) Partner und schließlich zum (volljährigen) Konkurrenten. Wir müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, dass unser Smartphone uns in fast jeder Hinsicht übertrifft und unser egozentrisches Weltbild damit kollabiert.

Wie sieht die Vision für den Einsatz von KI in der Zukunft aus der Perspektive eines Wissenschaftskünstlers aus?

Die KI wird für mich ein zunehmend immer wichtigeres Werkzeug in meiner Toolbox der Mittel, mit denen ich Werke erzeuge. Niemand kann vorhersehen, wie es weitergeht. Noch sind es Brüche und Fehler, die ich im Maschinengeist der Künstlichen Intelligenz ergründen und freilegen kann. Doch schon bald werden diese nicht mehr auffindbar sein und ich werde mich wie in den 90er Jahren dem virtuellen Charakter, also der Persönlichkeit der KI widmen. Ich vermute, dass die Künstliche Intelligenz auf längere Sicht weniger vordergründig auftreten, sondern stattdessen selbstverständlicher im Hintergrund mitwirken wird.

Schon in naher Zukunft wird man vermutlich ganze Bücher automatisch durch die KI verfilmen können oder Musik nach Wunsch erzeugen können. Künstlerischen Stoff für bahnbrechende Werke gibt es in Hülle und Fülle.

Was waren deine drei größten Learnings in deiner Karriere als Unternehmer?

  • Nur weil ich etwas gut finde, muss es der Markt nicht auch gut finden. Ich muss mir vorab überlegen, ob das Vorhaben der Mühe wert ist – auch gegen den Strom – und ob ich es mit eigenen Mitteln stemmen kann.
  • Nur wenige andere Menschen können meine Faszination für das Produkt teilen. Ich muss sie mit anderen Mitteln motivieren.
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Übertrage nur so viel Kompetenzen auf andere Personen wie es für deinen Arbeitsplatz notwendig ist und versuche nicht, jedem alles zu erklären.

Was waren deine drei größten Herausforderungen in deiner Karriere als KI-Künstler?

  1. Die Bewältigung des Lernaufwandes in der Quell-Software in den 80er, 90er und 2000er Jahren war eine Herausforderung. Heute führt bei seriöser Betrachtung nur das Zusammenspiel von mehreren sehr komplexen Programmen zum Erfolg meiner Konzeptkunst.
  2. Die Verringerung der Hardwarekosten und vor allem der Kosten für die Rechenzeit war die nächste Herausforderung, da für die Künstliche Intelligenz leider noch ein hoher Rechenaufwand auf speziellen Rechnern notwendig ist. Das führte 2022 zum Bau meines eigenen, extrem leistungsfähigen KI-Rechners.
  3. Die Fokussierung auf das Wesentliche war die dritte Herausforderung. Da das Werkzeug KI alles erzeugen kann, muss wie beim Musiksynthesizer hohe Willensstärke und Konzeptionskraft eingesetzt werden, um am Thema zu bleiben und nicht durch hübsche Vorschläge oder Zufallsergebnisse verführt und abgelenkt zu werden. Ich wehre mich seit Jahrzehnten mit unglaublichem Einsatz von Kräften, oft verzweifelt, dagegen.

Was müssen KI-Künstler beherrschen, um im Kunstbetrieb eine Chance zu haben?

Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Neue, junge Künstler im Bereich der KI-Kunst mit wenig Erfahrung und kaum einem Oeuvre sind gut beraten, alles in den sozialen Medien zu posten und ständig präsent zu sein.

Als Künstler bin ich zu meinen Partnern, Kunden und Freunden, Galeristen und Unternehmern so, wie ich sonst im Leben auch bin: absolut verlässlich, hanseatisch korrekt. Nachlässigkeit in jedem Bereich, bei der Vorbereitung einer Ausstellung, Vertragsgestaltung, Transportverpackung, Aufbau, Betreuung vor Ort, Künstlergesprächen, Dokumentationen, Publikationen, in den sozialen Medien, Website etc. – das fällt alles auf den Künstler zurück. Deshalb lautet meine Empfehlung: Ego runterfahren, Empathie hochfahren, vorausschauend handeln!

Für die Kunst kann man keine Empfehlung geben, das füllt Bücher. Ich habe meine Einschätzung, was ich als Kunst betrachte und als gelungen empfinde über Jahrzehnte – auch als internationaler Kunstsammler - geschult, komme aus einer Künstlerfamilie in vierter Generation. Deswegen kann ich in Fragen über meine eigene Kunst und über fremde Kunst jederzeit bestehen, ohne in die allgegenwärtige Trickkiste der Blendung zu greifen.

Was habe ich nicht gefragt, was interessant für angehende ungewöhnliche UnternehmerInnen wäre? 

In der Beobachtung von Software, Maschinen und Künstlicher Intelligenz habe ich auch unter meinen Kenntnissen der Quantenphysik immer wieder festgestellt, dass das vermeintlich Statische ein Prozess ist. Es gibt keine Lösung, kein eindeutig verortbares Ziel, es gibt nur den Weg dahin. Das Vertrauen in den Weg ist wichtig und die Änderung der Wegrichtung darf nicht als Schwäche angesehen werden. Das Widersprüchliche kann Teil des richtigen Weges sein, denn es gibt Dinge, die auf die richtige Art falsch sind und das ist auch gut so. Nicht die Perfektion macht uns Gänsehaut, sondern die perfekte Imperfektion. Das ist die unerreichbare Stärke der Natur.

Vielen Dank für das interessante Interview!

Wer bin ich? Symboter, Oski, Olaf Schirm ...

Olaf Schirm hat zahlreiche Auszeichnungen für sein Werk erhalten vom Royal College of Art in London über die CeBIT mit dem Byte Best Award bis zum Siggraph Slide Award. Nach dem Motto „Wer bin ich und wenn ja wie viele“ des Philosophen Richard David Precht hat Olaf Schirm verschiedene Synonyme. Er ist Symboter (die Symbiose von Symbios und Roboter) in der Musikwelt. Er ist OSKI (zusammengesetzt aus O für Olaf, S für Schirm und KI für Künstliche Intelligenz) und er ist Olaf Schirm als Wissenschaftskünstler, Berater, kluger Denker.

Ein Blick auf seine Website mit seinen Milestones in Klang, Bild, Ton, Soft- und Hardware lohnt sich: https://www.olaf-schirm.de/

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Innovative Technologien für digitale Nomaden und Solopreneure

Innovative Technologien für digitale Nomaden und Solopreneure

Nicht immer fühlt sich das Leben angesichts der rasanten innovativen Technologien so leicht wie auf einer Schaukel an. Aber du kannst etwas dafür tun. Was für die einen wie futuristische Szenarien anmutet, ist für die anderen längst Realität in der Gegenwart. Wir leben in einer Gesellschaft der unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Während die einen damit kämpfen, ein funktionierendes CRM-System einzuführen, um das kein Solopreneur herumkommt, nutzen smarte Solopreneure längst Techniken, die ihnen erlauben, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Abhängig sind wir dabei vor allem von zwei Quellen: Strom und WLan. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Deshalb komm mit uns an Board von Web3.

Ich sage gern augenzwinkernd: Früher brauchte man seinen Chauffeur, sein Hausmädchen, seine Köchin, sein Kindermädchen und seinen Gärtner. Heute geht nichts mehr ohne den eigenen ITler, besser noch zwei: den einen für die Hardware und den anderen für die Software und die Programmierung.

Was bedeuten die innovativen Technologien für dich?

Mein Vater sagte zu mir, als ich ihm mit 89 Jahren einen Computer schenken und erklären wollte, dass das nichts mehr für ihn sei. An den Entwicklungen der eigenen Zeit mit all seinen innovativen Technologien nicht teilhaben zu wollen, muss man sich jedoch erst einmal leisten können. Mein 89-jähriger Vater konnte das. Du als Solopreneur kannst das definitiv nicht.

Ich sage gern, dass wir in der besten aller möglichen Zeiten leben, um sich erfolgreich selbständig zu machen. Allerdings hat alles einen Preis, auch der Erfolg. Wer heute erfolgreich am Markt bestehen will, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei.

Nur wer sein Business digitalisiert, systematisiert und automatisiert, hat eine Chance, am Markt zu bestehen. Wir erleben gerade ein großes Sterben an Geschäften, da alles auf dieser Welt digitalisiert wird, was digitalisiert werden kann. Bei meinen Vorträgen stelle ich gern die Frage, was nicht digitalisiert werden kann. Denke einmal darüber nach und du wirst verblüfft sein, was sich alles digitalisieren lässt.

Und wenn du den wunderbaren Film Ich bin dein Mensch von Maria Schrader noch nicht gesehen hast, dann hast du noch etwas Wunderbares zu entdecken: brillante Dialoge, ein grandioses Drehbuch, eine phantastische Besetzung und ein genialer Stoff. Science plus Fiction = Science Fiction. Wir erleben gerade, was für viele Menschen noch wie ferne Zukunftsmusik klingt.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Das Internet macht gerade einen galaktischen Sprung. Wenn du dabei sein willst im Web3, dann sei dabei. Denn wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Kodak (1892-2012) hat die Digitalisierung der Fotografie nicht ernst genommen und musste daraufhin als Traditionsunternehmen nach 120 Jahren sein Geschäftsmodell einstellen.

Die Encyclopedia Britannica (1768*) hat die gigantische Crowd-Intelligence von Wikipedia komplett unterschätzt und musste den Druck des pestigeträchtigen Nachschlagewerks im Jahr 2012 einstellen. Ich erinnere mich noch gut an die Kritiken an Wikipedia seitens der Intellektuellen ihrer Verächter. Wo Licht ist, ist auch Schatten, keine Frage. Doch anstatt auf die Chancen zu schauen, neigen so manche Kritikaster zu einem beeindruckenden Sackgassendenken. Die gute Nachricht: aus Sackgassen gibt es einen Ausweg: einfach umkehren.

Wenn du die immensen Chancen des aktuellen Paradigmenwechsels des Internets nicht verschlafen willst, dann nutze die Chance, als eine/r der ersten Zukunftstechnologien nicht nur zu verstehen, sondern auch zu nutzen.

Unser aller Chancen gib uns heute: innovative Technologien

Ich habe mich schon immer für die Kulturtechniken meiner eigenen Zeit interessiert. Warum? Weil damit gigantische Chancen und Möglichkeiten verbunden sind. Vorausgesetzt, man beherrscht sie!

Ich gehöre zu der Generation, die von der manuellen Schreibmaschine, die noch Löcher ins Papier gehauen hat, bis zum Smartphone, mit dem ich heute am Strand sitzend mit einer kleinen Tastatur arbeiten kann, rasante Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten miterlebt habe.

Ich sage gern scherzhaft, dass ich eine der digital affinsten Frauen meines Alters bin. Ich habe ein Word-Dokument mit über 100 Seiten nur mit Passworten der digitalen Tools und Plattformen, die ich nutze und ausprobiert habe. Und natürlich arbeite ich mit einem digitalen Passwortmanager mit einem Masterpassword.

Wer noch den Kabelsalat von Kassetten mit einem Bleistift wieder aufwickeln musste, weiß es zu schätzen, mit Spotify, Shazam & Co. Zugriff auf die Musikbibliotheken der Welt zu haben.

Wer noch HTML-Codes eingeben musste und mit großen Floppy Disks auf den ersten, heute monströs groß anmutenden Standcomputern gearbeitet hat, weiß es zu schätzen, heute mit smarten Prompts bei ChatGBT zu arbeiten und damit nicht nur einen immensen Zeitgewinn beim Texten zu haben, sondern auch die eigene Intelligenz auszutesten. Denn die Qualität der Antworten von ChatGPT hängen von der Intelligenz der Eingaben seiner NutzerInnen ab.

Wer noch mit einem Rucksack voller schwerer Bücher in den Urlaub gefahren ist, weiß es zu schätzen, ganze Bibliotheken auf seinem ebook-Reader im Gepäck zu haben.

Und scherzhaft sage ich gern: Früher hatte eine Dame in ihrer Handtasche einen Handspiegel, einen Lippenstift, ein Parfumfläschen, Taschentücher, einen Füller, ihr Portemonaie und ihre Schlüssel. Wenn ich heute mein Handgepäck am Flughafen auspacke, zaubere ich ein Smartphone, In-Ear-Kopfhörer, ein ebook, einen Reiselaptop, eine Tastatur, eine Powerbank und diverse Ladekabel hervor. Damenhandtaschen waren schon immer ein Geheimnis für sich. Denn immer versuche ich, mehr hinzubekommen als vorgesehen war.

Deine Chance: Seminar zum Web3 im Haus der ungewöhnlichen UnternehmerInnen

  • Lerne aktuelle digitale Trends und innovative Technologien kennen. Die Entwicklungen im Finanzsektor, der uns alle angeht, klingen fast wie ein Krimi, wenn Daniel Spierer & Daniel Stahl von ExpertKey sie vorstellen. – Um dich gegen die galoppierende Inflation und die aktuelle Finanzpolitik zu wehren, die dich faktisch sukzessive enteignet durch sinkende Zinsen oder die Einführung einer Grundsteuer für Immobilienbesitzer, um nur zwei Beispiele zu nennen, brauchst du eine alternative Währung wie beispielsweise Bitcoins oder Ethereum. Du weißt nach dem Seminar, wie solche Währungen funktionieren und wie du sie sicher und transparent kaufst, handelst und verwahrst.
  • Lerne bei der Blockchain-Technologie nicht nur mitzureden, sondern richte dir im Seminar deine eigene Wallet ein, mit der du Kryptowährungen kaufen kannst.
  • Entdecke die Chancen von NFTs Non Fungible Token, die du beispielsweise als KünstlerIn nutzen kannst. (Ich habe einen spannenden neuen Kunstmarkt im Netz kennengelernt, der mich selbst interessiert, da ich auf der Suche nach einer Galerie für meine Collagen bin.)
  • Probiere spielerisch mit einer 3D-Brille aus, wie du deine eigenen Produkte im Metaverse präsentieren kannst. – Deine Kunden suchen heute schon nicht mehr ausschließlich auf Google, sondern auch auf Instagram, LinkedIn und Co. Das Metaverse lässt sich mit 3D-Brillen betreten. Das heißt, wenn du mit der Brille ins Netz gehst, ist es, als würdest du einen Laden betreten. Du kannst Produkte aus der virtuellen Welt des Internets direkt in die Realität deiner Räume holen und vice versa.

All die neuen innovativen Technologien verändern bereits heute die Gewohnheiten deiner KundInnen von morgen.

Onboarding Web3r: Wie war's? Atemberaubend!

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Futuristische Szenarien in der Gegenwart

  • Ich bin mit einer 3D-Brille durch virtuelle Räume gegangen, habe die Aussicht genossen und das Interior.
  • Ich habe mir im Seminar eine Wallet eingerichtet, um Kryptowährungen kaufen zu können. Denn wenn eines klar ist: Was heute nur von einer IT-affinen Elite genutzt wird, ist schon längst die Technik, an der morgen schon niemand mehr vorbeikommt.
  • Während andere noch Krimis im Fernsehen anschauen, haben wir uns im Seminar den atemberaubenden Krimi des Paradigmenwechsel des Finanzmarktes erklären lassen und uns mit virtuellen Macheten durch den Dschungel der Kryptowährungen unter Anleitung grandioser Location Guides geschlagen.

Du allein entscheidest, ob du zu den ZuschauerInnen oder zu den MitspielerInnen gehören willst. Ich ziehe es vor, mitzuspielen und das Spiel nicht den großen verspielten Jungs da draußen zu überlassen.

Weißt du, warum man vom Web3 spricht?

Die Generationen der digitalen Entwicklungen wurden gezählt 1.0, 2.0, 3.0 ... Doch welche Paradigmenwechsel verbergen sich dahinter? WWW steht für World Wide Web. Web ist eine Programmiersprache und wir leben in einem Zeitalter, in dem jeder seine eigene Webseite ins Internet stellen kann. Wir sind also eine zumindest digitale Mitmachgesellschaft.

Das Internet verbindet uns alle um die ganze Welt herum und ermöglicht uns nicht nur einen Zugang zu unbegrenzten Informationsquellen, sondern auch die aktive Teilhabe. So habe ich nicht nur an Wikipedia-Artikeln mitgeschrieben, sondern auch meinen eigenen Wikipedia-Eintrag, meine eigenen Domains mit einer eigenen Webseite und einer eigenen Webinarakademie, bin auf zahlreichen sozialen Medien vertreten und habe Accounts bei diversen Plattformen von A wie Amazon bis Z wie Zoho. Also hier die Kurzform:

  • Web 1 war die Ära des reinen „Suchens und Lesens“ im Internet.
  • Web 2 war die Ära des „Semantischen Suchens, Lesens und Schreibens“ im Internet.
  • Web 3 ist schließlich die Weiterentwicklung des Internets mit Künstlicher Intelligenz. Die aktuellen Entwicklungen allein von ChatGPT sind ausgesprochen faszinierend.

Das Internet entwickelt sich ständig weiter: Suchmaschinen, die unzählige Informationen geliefert haben; Suchmaschinen, die gezielte Informationen geliefert haben. von der Crowd-Intelligenz zum Crowd-Writing. Jetzt erobern wir mit der menschlichen Intelligenz die Nutzung der künstlichen Intelligenz. Absolut faszinierend und herausfordernd. Denn die KI fordert gerade die gesamte Intelligenz online wie offline für alle, die dabei sind.

Web3 verändert auch die Geschäftsmodelle auf der ganzen Welt und ist in der Realität angekommen. Diese innovativen Technologien verändern das Wachstum von Finanzmärkten, Industrie und Wirtschaft. Nicht nur für Google, Amazon & Co., sondern auch für alle Solopreneure, die sich auf den Weg ins Web3 machen. Web3 ist vielleicht eine der aufregendsten Technologien, die in meiner Lebenszeit bisher entwickelt wurde. Aber ich fand eigentlich fast jede neue Technologie bisher immer spannend.

Wo stehst du? Und wo willst du hin?

  • Fühlst du dich bedroht von den gigantisch schnellen Entwicklungen der Digitalisierung und hast Angst, abgehängt zu werden?
  • Weißt du nicht, wo und wie du anfangen sollst, dich mit all diesen komplizierten Technologien auseinanderzusetzen?
  • Steht für dich gerade der nächste Entwicklungsschritt in deinem Unternehmen an, der dir ermöglicht, smarter zu arbeiten?

Dann arbeite mit mir zusammen und sei dabei!

Gestalte deine Zukunft mit!

Du lernst Möglichkeiten kennen, die neuen Märkten für dich selbst zu nutzen. Nach nur zwei Tagen weißt du nicht nur, was sich hinter Blockhain, NFT und Metaverse verbirgt, sondern lernst auch, dieses Technologien in deinem eigenen Unternehmen zu implementieren. Denn du entwickelst eigene Projekte während des Seminars.

Wenn du nicht dabei sein kannst, aber auf dein persönliches Next Level als ungewöhnliche Unternehmerin oder als ungewöhnlicher Unternehmer kommen willst, dann sieh dir mein 52 Wochen Coaching Power Programm an.

Die Entwicklungen bewegen sich in Wellenbewegungen – vor und zurück – wie auf einer Schaukel. Lass uns deine Weiterentwicklung gemeinsam angehen: spielerisch. Das nimmt dem Thema den Ernst. Weiterentwicklung kann Spaß machen!

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Dr. Kerstin Gernig hat 4,87 von 5 Sternen 744 Bewertungen auf ProvenExpert.com